Du hast das auf jeden Fall super gemacht. Alle Achtung!

Disziplin ist auch heute noch nicht mein zweiter Vorname. Aber wat mutt, dat mutt. Und allein vom Sport hätte ich auch nicht so viel abgenommen. Ich hatte halt das zweifelhafte "Glück", dass die ersten zehn Kilo quasi von selbst verschwanden. Da war ein Anfang gemacht. Und ich war fest entschlossen, diese Mir-doch-egal-Phase hinter mir zu lassen.

Ach - und wer mag, darf auch Ziege sagen. Ich mag mich. Ob der Rest das tut, darf er selbst entscheiden :-)

ich denke ja dass es gar nicht so darum geht ein gewisses (leichtes) gewicht oder eine kleine konfektionsgrösse zu haben - es geht ja wohl eher um die liebe zu und den respekt vor sich selbst. wie fran schon sagt - man darf sich selbst nicht egal sein! sonst ist man am ende auch allen anderen egal.

Toll! Schön das du das so ehrlich erzählt hast, glaube viele, mich eingeschlossen, finde sich da ein Stück weit wieder. Wenn man schon einige Jahre gelebt hat kennt man diese Phasen. Respekt für deine Leistung!

Danke :-). Ich denke auch, dass das gar nicht so selten ist wie ich mal dachte. Es einzusehen ist aber gar nicht so einfach. Denn man will ja eigentlich nur alles perfekt machen.

Applaus liebe Fran für diese Leistung. Das ist echt was worauf du stolz sein kannst und super, dass du nun auch den Bock auf Mode und Co. bekommen hast. Denn so haben wir dich hier als Bloggerin zu lesen bekommen :)

Die Mutti muss aber noch ein wenig aus dem Kopf und die Elfe muss rein!

Ich arbeite daran :-). Immerhin kann ich heute Fotos von mir selbst sehen ohne sofort den Löschen-Button zu drücken. Das war nämlich mal so. Deshalb gibt es auch fast keine Fotos über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren.

Das klingt doch schon mal nach einer guten Veränderung. Aber ich versteh es ja. Ich hab auch immer noch Probleme mit Fotos von mir.

Selbstliebe und Selbachtung sind die für mich das Wichtigste, was ich mir selbst Gutes tun kann. Ich kann nicht beurteilen, wie es Dir vor der Lebensumstellung wirklich ging. Du schreibst, Du warst Dir egal. ist das echt so? Ich bin froh, dass Du Dich wieder gefunden hast und heute mit uns bloggst. LG Sunny

Hm, mir war so vieles in Zusammenhang mit mir selbst egal. Meine Arbeit, die war mir immer wichtig. Und meine Kinder. Und die Rama-Idylle aufrecht zu halten. Aber ich selbst? Ich hatte viel zu lange nichts mehr für mich selbst getan. Und verlernt, mich selbst für wichtig zu halten. Habe mich natürlich phasenweise ganz doll selbst bemitleidet. Aber daraus nie Konsequenzen gezogen. Dämlich, ich weiß.

Am schlimmsten an dieser berührenden Geschichte - das Gewicht als solches finde ich völlig nebensächlich - ist für mein Empfinden das DAS bei "Das Mutti". Bitte bleibe eine die/deine/meine/eure. was auch immer. aber bitte keine das.

Du hast Recht, das war das Schlimmste. Das Gewicht war nur ein Symptom des Ganzen. Aber ich werde nie wieder zu einem "das". DAS weiß ich genau. Komme, was da wolle :-)

Danke für den tollen Beitrag! Super Leistung! Meinen ganz großen Respekt!

Ich kämpfe "ewig" gegen meine Extra-Kilos und bin immer noch (und wieder) unzufrieden mit mir - kein gutes Gefühl!

Ja, unzufrieden mit sich selbst zu sein ist doof. Komischerweise sind Männer das ganz selten. Die finden sich viel öfter toll als Frauen. Oder sie tun wenigstens so als ob.

Hätte ich jetzt auch nicht gedacht, daß Du mal viel umfangreicher warst, paßt irgendwie nicht zu Deinem Typ. ;-) Aber ich kenne das. Ich trug auch mal 2 Größen größer. Wechseljahre, Hormone. das geht leider vielen Frauen so, da braucht man gar nicht viel mehr zu essen. und ich hab' mich selbst eigentlich nie ganz aus den Augen verloren, aber mit 3 Kindern, pflegebedürftigen Schwie.eltern, spätem Studium etc. ist das manchmal gar nicht so leicht. und irgendwann war da auch das Burn-Out.

Allein dein eigenes Körpergewicht zu nutzen, kann ein super Workout sein, aber Krafttraining mit Gewichten hilft dir, Muskeln aufzubauen, für die dein Körper Kalorien verbrennen muss, um sie zu erhalten. Also auch, wenn du im Büro sitzt! Gewichte stemmen wird dich auch nicht aussehen lassen wie ein Bodybuilder, verspricht Rosante.

Ein paar unglückliche Fun Facts: Durch ein Set Sit ups bekommst du kein Sixpack und ein Set Squats lässt deinen Hintern nicht aussehen, wie den von Beyoncé. Der einzige Weg, wirklich Veränderung zu sehen ist, sich ein Fitnessprogramm auszusuchen, sich konsequent daran zu halten und es regelmäßig durchzuziehen.

Die beste Zeit des Tages für ein Workout ist die Zeit, wenn du dir sicher bist, dass du es wirklich machen wirst“, sagt Rosante. Wenn du also weißt, dass du nach der Arbeit zu erschöpft sein wirst, um noch zum Sport zu gehen, solltest du es nicht unbedingt zu dieser Zeit einplanen. Hast du herausgefunden, wann die optimale Zeit für dich ist, solltest du dir diese Termine im Kalender blocken, damit du dich auch wirklich dran hältst!

Statt dich mit deinen Freunden zum Essen zu verabreden, könntet ihr ja auch mal einen Spaziergang machen. Statt Netflix und Couch könntest du mit deinem Freund auch ein Partner-Workout machen.

Jeder weiß, dass ein gutes Training Kalorien verbrennt. Leicht kommt man danach also auf die Idee, man hätte sich eine kleine Belohnung verdient. Zwar solltest du auf jeden Fall nach dem Sport Energie tanken, durch ungesunde Snacks nimmst du aber nur zu und du bekommst schnell wieder Hunger, besonders, wenn du viel Zucker zu dir nimmst.

Wenn du nicht genug schläfst (die Dauer ist für jeden unterschiedlich), spielen deine Hormone verrückt. Du hast einen hohen Spiegel an Hormonen, die dir sagen, dass du essen sollst und einen niedrigen an solchen, die dir sagen, wann du genug gegessen hast. Das Ergebnis: Du isst viel mehr, als dein Körper wirklich braucht, bis deinen Klamotten zu eng werden. Um deine Hormone und deinen Appetit zu zügeln, lege eine Bettgehzeit fest, bei der du mindestens 6 Stunden Schlaf bekommst.

Wenn du wirklich Gewicht verlieren musst und immer wieder auf die Waage schaust, nur um zu sehen, dass sich wieder nichts geändert hat, kann das sehr demotivierend sein. „Nichts kann deine Bemühungen mehr sabotieren, als Ungeduld, Pessimismus oder die Hoffnungslosigkeit, die von unrealistischen Erwartungen kommt“, sagt Luciani. Also sei stolz auf die kleinen Schritte, die du bereits geschafft hast, auch wenn es nur ist, dass du einen Salat statt einer Pizza bestellt hast oder einen Cupcake abgelehnt hast. Und wenn du wirklich sehen willst, was du schon erreicht hast, schreibe dir all diese Kleinigkeiten in eine Liste und schau sie dir an, wenn du wieder einmal zweifelst!

Einfach nur Gewicht zu verlieren, mag auf der Waage ja gut aussehen und es ist auch eine Spitzenmotivation. Diese Freude kann jedoch schnell wieder verschwinden, wenn du nicht weisst woher dieser Gewichtsverlust kommt. hasst du nun wirklich Fett verloren?

Klar zeigt die Waage nicht an: „3 Liter Wasser, 1,85 Kilo Muskelmasse und 150 Gramm Fett verloren!“ doch meistens sind das ungefähr die Werte der ersten 5 Kilo, die du abnimmst.

Das was auf der Waage eigentlich toll aussieht, könnte also Wasser, Körperfett oder Muskelmasse sein. Tatsächlich ist es so, dass Die Mehrheit der verlorenen Pfunde aus Muskelmasse und Wasser stammt. An die Notreserve „Körperfett“ geht dein Körper erst dann, wenn du Ihn durch mehr Bewegung deutlich dazu aufforderst.

Jeder, der versucht nur über die Ernährung abzunehmen wird über kurz oder lang Probleme mit dem Stoffwechsel bekommen. Das ist so. Jede Diät, (ja, jede einfache Ernährungsumstellung ist bereits eine Diät) verbessert ihre Wirkung in Verbindung mit Bewegung.

Es ist so, dass du schon Diät machst, wenn du die Ernährung umstellst/reduzierst (ohne zu Hungern) und dich viel bewegst. Das funktioniert zwar bei dem einen schneller und bei dem anderen langsamer. Damit will ich sagen, dass jeder Körper anders auf äußere Einflüsse reagiert. Wenn du etwas länger brauchst, na und? Das Ziel ist doch ein gesünderes Leben mit mehr Spaß am eigenen Körper und nicht ein bestimmter gesunder Moment zu einer bestimmten Zeit.

Versuchst du Abnehmlösungen auf der „Schnell, schnell“ Schiene zu finden, durch Diätpillen Crash-Diäten, oder andere ungesunde Wege, wird dieser Gewichtsverlust daher kommen, dass du Wasser verlierst und Muskelmasse verschwindet. Muskelmasse ist das wichtigste, das dir beim Abnehmen (schnell) helfen kann. Mehr Muskelmasse zu haben (auch ohne gleich wie ein Bodybilder auszusehen) hilft dir auch leichter schlank zu bleiben, nachdem du abgenommen hast.

Durch die Suche nach Lösungen zum Abnehmen, entwickeln sich natürlich einige Grundregeln und Fakten. Regeln und Fakten, die sich als Tipps zusammenfassen lassen und die ich dir hier zur Verfügung stellen will.

Bevor ich mit den Tipps beginne erst einmal ein wichtiger Rat vorab:

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Allgemein gilt: Welche Ursachen ein Problem bei einem einzelnen Patienten tatsächlich hat, lässt sich nur individuell beantworten. Lebensalter, Allgemeinzustand sowie eventuell vorhandene Vorerkrankungen – das alles kann ebenfalls Einfluss auf die Ernährungssituation eines Patienten haben. Diese Faktoren werden deshalb beim Erfassen des Ernährungszustandes mit einbezogen. Wie eine Einschätzung des Ernährungszustandes erfolgt, ist in dem Text "Kräfte sammeln und bewahren: Was tun bei Gewichtsverlust?" beschrieben.

Brustkrebs bei der Frau zählt zu den Tumorarten, die nach bisherigem Wissensstand den Energiestoffwechsel meist wenig verändern. Dies gilt zumindest solange die Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt wird. Dies bedeutet für viele Patientinnen: Sofern ihr Brustkrebs nicht fortgeschritten ist, beeinträchtigt der Tumor selbst ihr Gewicht oder ihren Stoffwechsel nicht unmittelbar. Eine besondere Ernährungsform allein wegen der Krebserkrankung benötigen daher die wenigsten betroffenen Frauen: Sie können sich an den Empfehlungen orientieren, die auch für Gesunde gelten: Ihre Ernährung sollte ausgewogen sein, Energiezufuhr und Energieverbrauch sollten sich die Waage halten. Zusätzliche Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel sind bei ausgewogener Ernährung nicht notwendig.

Übergewicht geht bei vielen Frauen einher mit einem großen Taillenumfang, Bluthochdruck und veränderten Blutwerten: Im Blut sind mehr Zucker, Cholesterin und Fette vorhanden. Fachleute sprechen vom sogenannten metabolischen Syndrom. Diese chronische Stoffwechselschieflage scheint, das Risiko für bestimmte Tumorarten zu erhöhen.

Wie viel eine Frau wiegt, kann nach neueren Untersuchungen möglicherweise Einfluss auf ihre Gesundheit haben. Dabei gilt: Sowohl Übergewicht wie auch Untergewicht sehen Ärzte eher kritisch. Nicht wenige Frauen kämpfen nach der Diagnose jedoch mit Übergewicht: Einige Brustkrebspatientinnen sind entweder bereits übergewichtig, oder sie nehmen nach einer Brustkrebsdiagnose an Gewicht zu. Die Gründe dafür sind nicht abschließend erforscht. Ob es tatsächlich die Antihormontherapie ist, wie viele Frauen befürchten, ist nicht vollständig geklärt. Studien zeigen: Die Gewichtszunahme belastet, körperlich wie auch psychisch.

Übergewicht hat jedoch auch unmittelbar spürbare Folgen: Übergewichtige Frauen fühlen sich beispielsweise nach der ersten Krebsbehandlung häufiger und länger erschöpft als normalgewichtige Frauen. Ein sehr hohes Körpergewicht erschwert die Brustoperation und steigert das Risiko für Nebenwirkungen auf das Herz bei einigen Chemotherapien.

  • Fachleute empfehlen allen Brustkrebspatientinnen deshalb, langfristig ein normales Körpergewicht anzustreben und sich ausgewogen und vom Energiegehalt angemessen zu ernähren.
  • Sie raten außerdem jeder Frau dazu, sich ausreichend zu bewegen. Weitere Informationen bietet der Text "Sport und Bewegung: Unterstützung für Krebspatienten".
  • Anders sieht es aus, wenn eine Brustkrebserkrankung weiter fortschreitet, den körperlichen Zustand beeinträchtigt und Gewichtsverlust droht. Wem es an wichtigen Nährstoffen fehlt oder wer zu wenig wiegt, der gefährdet zum Beispiel seine Knochengesundheit: Das Risiko für Osteoporose steigt. Mit Untergewicht und Mangelversorgung steht man zudem eine Krebsbehandlung nicht so gut durch wie Normalgewichtige. Auch Schmerzen, etwa durch Knochenmetastasen, können den Appetit nehmen. Betroffene Frauen benötigen dann eine individuelle Beratung, die auf ihre Situation angepasst ist, mehr dazu im Text "Kräfte sammeln und bewahren: Was tun bei Gewichtsverlust?".

    Viele Brustkrebspatientinnen wissen, dass ihr Tumor abhängig von Hormonen wächst. Seit einiger Zeit sind daher die sogenannten Phytoöstrogene in die Diskussion geraten. Diese Bezeichnung steht für eine große Gruppe natürlich vorkommender hormonähnlicher Stoffe, die in Pflanzen und damit in vielen Lebensmitteln vorkommen. Als typische Quellen gelten Sojaprodukte oder Leinsamen. Lange wurden sie pauschal als "gesund" beurteilt: Grundlage waren unter anderem Studien, nach denen asiatische Frauen seltener an Brustkrebs erkranken als Europäerinnen oder Amerikanerinnen, weil sie viel Soja verzehren. Heute weiß man, dass vermutlich nicht Soja, sondern das niedrigere Körpergewicht und der allgemein gesündere Lebensstil für die Unterschiede verantwortlich sind.

    Man geht heute davon aus, dass es zwar eine ganze Reihe pflanzlicher Stoffe gibt, die im menschlichen Gewebe ähnlich wie Östrogen wirken. Ob dies aber auch bei Tumorzellen der Fall ist, ist nicht für alle Substanzen dieser Gruppe zweifelsfrei geklärt. Insgesamt scheint es jedoch auf die Dosis anzukommen: Phytoöstrogene wirken schwächer als Östrogen.

    Das derzeitige Fazit vieler Fachgesellschaften und Behörden in Deutschland wie in anderen Ländern lautet daher:

  • Phytoöstrogene, die man über eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zu sich nimmt, sind vermutlich unbedenklich.
  • Konzentrierte Phytoöstrogene in Nahrungsergänzungsmitteln sollte man dagegen meiden. Grundsätzlich gilt: Brustkrebspatientinnen benötigen normalerweise keine Nahrungsergänzungsmittel.
  • Mehr zum Thema Phytohormone hat der Krebsinformationsdienst in dem Text "Risikofaktoren für Brustkrebs" aufgelistet; weitere Informationen für Brustkrebsbetroffene finden sich unter "Wechseljahre nach Brustkrebs". Warum die meisten Produkte mit Phytohormonen gar keine geprüften Arzneimittel sind, ist beim Thema "Nahrungsergänzungsmittel" erläutert.

    Viele Patienten mit Dick- oder Enddarmkrebs verlieren rund um eine Operation, eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung mehr oder weniger stark an Gewicht: Essen fällt schwer und außerdem kann es nach einer Operation eine Zeit dauern, bis der Darm wieder normal funktioniert. Wird Darmkrebs durch eine Therapie in Schach gehalten, normalisiert sich das Gewicht bei diesen Patienten aber meist von alleine wieder. Das bedeutet allerdings: Wer vor der Erkrankung deutlich übergewichtig war, kann trotz dieses zeitweiligen Gewichtsverlustes immer noch zu viel wiegen.