Mein Arzt hat mir gesagt, dass PCOS nur ein Problem für mich ist, wenn ich unter unerfülltem Kinderwunsch leide. Ist das wahr?

gehen aufgrund eines Schwangerschaftswunsches zum Arzt. Aber es gibt noch eine Reihe anderer Symptome, unter denen die Patientinnen leiden. Die typischen äußeren Begleiterscheinungen wie Hirsutismus (vermehrte Körperbehaarung männlichen Typs), Akne und Alopezie (Haarausfall), zu denen sich oft Übergewicht gesellt, können das psychische Wohlbefinden der betroffenen Frauen erheblich beeinträchtigen. Die fehlende Monatsblutung fördert das Unwohlsein. Zudem besteht häufig eine sogenannte Insulinresistenz.

Erwähnt werden muss außerdem eine mögliche, aber selten auftretende Spätfolge des PCOS: Betroffenen Frauen bekommen ihre Periode nur unregelmäßig oder gar nicht. Die normalerweise bei der Menstruation abgestoßene Gebärmutterschleimhaut, das sogenannte Endometrium, verbleibt also über die reguläre Zeit hinaus im Körper und ist der kontinuierlichen Ausschüttung von Östrogenen ausgesetzt. Dies birgt das Risiko einer bösartigen Entartung, eins Endometriumkrebses, in sich.

Es gibt also noch andere Gründe abgesehen vom Kinderwunsch, um behandelt zu werden. Eine adäquate Therapie kann bestehenden Beschwerden lindern und möglicherweise drohenden Erkrankungen vorbeugen.

Zunächst erhält die Pille eine Progesteron-ähnliche Komponente, das Progestin, welches die Gebärmutterschleimhaut vor übermäßigem Wachstum und einer mögliche bösartigen Entartung schützt. Zudem verschafft es den betroffenen Frauen eine regelmäßige und voraussehbare monatliche Blutung. Drittens vermindert es die Bildung männlicher Hormone, wenn Sie eine Pille mit antiandrogener Komponente benutzen. Obwohl die Pille das meist verwendete Präparat in der Behandlung des PCOS ist, ist es wichtig zu wissen, dass es nicht für jede Frau geeignet sein muss. Die Pille ist natürlich vornehmlich geeignet für Patientinnen, die keinen Kinderwunsch haben.

PCOS-Betroffene haben allgemein einen unregelmäßigen oder sogar fehlenden Menstruationszyklus. Ohne Eisprung gibt es kein Ei oder Follikel, das für die Fruchtbarkeit bereitsteht. Selbst wenn ein Follikel sich entwickeln kann, ist der Eisprung aufgrund der oft vorliegenden Kapselfibrose (- das ist eine Verdickung um den Eierstock -) erschwert. Zudem ist die Gebärmutterschleimhaut aufgrund des Hormonungleichgewichts nicht normal entwickelt, so dass eine Einnistung des befruchtungsfähigen Eis erschwert sein kann.

Ihr Arzt kann Ihnen auf verschieden Weise weiterhelfen. Zunächst gibt es da die Möglichkeit, künstlich einen Eisprung zu provozieren. Man bezeichnet dies als Ovulationsinduktion. Verwendet werden dazu Wirkstoffe wie Clomiphencitrat oder Gonadotropine.

Viele Frauen haben diese Versuche schon mehrmals hinter sich gebracht. Clomiphen ist ein Medikament, das häufig nicht sehr gut vertragen wird. Die In-vitro-Fertilisation ist zudem sehr kostenintensiv. Trotz allem stellt es eine Möglichkeit dar, wenn Sie schnell schwanger werden möchten.

Sollten Sie sich selbst mit der Schwangerschaft etwa ein halbes bis ein Jahr Zeit lassen, kann eine Therapieversuch mit Metformin unternommen werden. Die unter Metformin auftretende Absenkung der männlichen Hormone kann einen regelmäßigen Zyklus und den entsprechenden Eisprung bewirken, so dass Sie auf „natürliche“ Weise schwanger werden können.

Mein Arzt sagt mir, dass es wichtig ist, dass ich meine Periode bekomme, obwohl ich zur Zeit keine Kinder möchte, warum?

Um eine mögliche Entartung vorzubeugen, benötigen die betroffenen Frauen also Progesteron. Die meisten Frauen bekommen dies in Form der Pille, die eine Progesteron-Komponente erhält. Sie können auch natürliches Progesteron regelmäßig einnehmen und so denselben Effekt erzielen. Also: Es ist nicht nötig, die Periode zu bekommen. Aber es ist für Frauen mit PCOS notwendig, eine Art von Hormontherapie mit Progesteron zu erhalten, um das Endometrium vor vermehrtem Wachstum zu schützen und einer möglichen bösartigen Entartung vorzubeugen. Orale Kontrazeptiva beinhalten die notwendigen Hormone, sind aber nicht die einzige Möglichkeit. Ihr Arzt kann Sie mit der für Sie persönlich am besten geeigneten Therapie versorgen.

Meine Mutter hat eine Ovar-Keilresektion durchführen lassen, um ihr PCOS zu behandeln. Was ist das und kann ich es auch machen lassen?

Diese sehr invasive Prozedur erfordert einen großen chirurgischen Eingriff, welcher mit Bridenbildung, also einer Narbenbildung, um die Eierstöcke herum einhergehen kann, die wiederum die Fruchtbarkeit einschränken und chronische Schmerzen im Becken verursachen kann.

Heutzutage gibt es eine Vielfalt medikamentöser Möglichkeiten, PCOS zu behandeln, so dass die Keilresektion der Ovarien nur noch von historischer Bedeutung ist und nur selten angewandt wird.

Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, die einzelnen Beschwerden zu lindern:

Zu den Osterfeiertagen habe ich Besuch erwartet und aus diesem Grund 2 Fl. Cola eingekauft, die allerdings nicht getrunken wurden. Ich sehe tgl. diese Flaschen bei mir in der Wohnung und sie stehen immer noch.

Einen solchen Effekt und Veränderung in der Kürze der Zeit hätte ich nicht erwartet und auch nicht für möglich gehalten.

Das einzigste was ich bisher aufgrund einer Erkrankung mit OP noch nicht umsetzen konnte und durfte, ist Sport. Dies wird wohl noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Umso erstaunlich ist das Ergebnis nach 5 Wochen.

Gewichtsabnahme: 15 Kg (jawohl richtig gelesen); Reduzierung meines Insulinbedarfes auf die Hälfte; Reduzierung meiner Medikamente gegen Bluthochdruck um ein drittel.

Ich fühle mich jetzt bereits deutlich fitter, wohler und bemerke eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.

Ihnen Hr. Kaufmann recht herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Herr Matthias Gritz schrieb am 07.04.2015 um 09:19 Uhr:

Hallo Herr Kaufmann, ich bin sehr froh bei Ihrem Seminar am 08.11.14 dabei gewesen zu sein. Inzwischen habe ich ("Trommelwirbel-Tusch") 25 KG abgenommen !!

Unglaublich aber wahr. Ich fühle mich so wohl wie seit langem nicht mehr. Die Schallgrenze einer "Zweistelligen Gewichtszahl" nähert sich in Riesenschritten und ist in 5 KG - "Entfernung" erreicht.Das schaffe ich, davon bin ich überzeugt. Mineralwasser in allen Variationen ist mein Lieblingsgetränk geworden, aber nicht weil ich muß, sondern weil es mir schmeckt.

Obst und Gemüse dürfen nicht in meiner Reichweite sein, sonst greife ich mit Appetit zu. Jedem der Gewichtsprobleme hat würde ich empfehlen an Ihrem Seminat teilzunehmen.

Danach ändert sich das ganze Leben zum Positiven; man nimmt nicht nur ab, sondern man wird fit, man wird wacher und Tatendurstiger. Die Haut wird frischer, die Gesundheit viel besser, bei mir Labortechnisch und Kreislaufparameter (EKG-Blutdruck) schwarz auf weis nachgewiesen, übrigends auch bei meinem Kumpel und Freund der bei Ihrem Kurs mit dabei war, hat sich alles ebenso verbessert. Das ist Fakt und kein Zufall. Wir beide machen weiter und freuen uns jetzt endlich mal wieder unsere Schnürsenkel von oben sehen zu können, war lange her- ein kleiner Scherz, aber wahr.

Gerne würde ich von Ihnen noch einige Flyer bzgl. Abnehmkurse bekommen. Meine Mission wird sein, andere Gewichtgeplagte von Ihnen Herr Kaufmann und ihrer äußerst wichtigen Hypnose zu überzeugen. Nochmals herzlichen Dank. Mit lieben Grüßen

Frau A. L. schrieb am 01.04.2015 um 09:01 Uhr:

Frau Andrea Köhler schrieb am 28.12.2014 um 11:51 Uhr:

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Das Prinzip: Eiweiß pur, also magere, proteinlastige Lebensmittel, von denen man allerdings so viel essen darf, wie man möchte.

Die hohe Eiweiß-Zufuhr soll Heißhungerattacken und den Abbau von Muskulatur während der „Attack-Phase“ verhindern, der Dukan-Diät-Phase 1 von 4. Danach sind – sehr begrenzt – bestimmte Gemüsesorten erlaubt. Denn Kohlenhydrate seien kontraproduktiv, da sie den Insulinspiegel in die Höhe treiben und die Fettverbrennung verhindern, so das Credo der Dukan-Diät.

Der Dukan-Diät-Plan ist sehr streng, die Lebensmittelauswahl begrenzt und genau vorgegeben. Man kann sich über ein Online-Formular sein Idealgewicht berechnen und mittels Grafik anzeigen lassen, wie lange es dauert, bis es erreicht ist. Außerdem kann man sich (kostenpflichtig) coachen lassen. Absolviert werden vier Diät-Phasen:

  • Attack-Phase (1 bis 10 Tage): In Dukan-Diät-Phase 1 ist ausschließlich eiweißreiche, fettarme Kost (Fleisch, Fisch, Tofu als einziges pflanzliches Lebensmittel, magere Milchprodukte) erlaubt. Aus einer Liste von rund 70 Produkten darf man so viel und oft essen, wie man möchte. Dazu kommt täglich ein Esslöffel Haferkleie, damit die Verdauung nicht zum Erliegen kommt. Denn fehlen Gemüse, Obst und Vollkorn beziehungsweise deren Ballaststoffe, ist das Stuhlvolumen zu gering, es kann zu Darmträgheit und Verstopfung kommen. Verboten sind in dieser Phase der Dukan-Diät Alkohol, Fett, Zucker, Gemüse und Obst.
  • Hinzu kommt ein 20-minütiger Spaziergang täglich.

  • Cruising-/Aufbau-Phase (bis zum Erreichen des Idealgewichts): Eiweiß und Gemüsephasen wechseln sich ab, jeder zweite Tag ist weiterhin ein reiner Protein-Tag, dazwischen darf etwas Gemüse gegessen werden. Die Sorten sind jedoch streng vorgeschrieben, kohlenhydratreiche wie Mais oder jede Form von Obst, sind nicht erlaubt. Die Haferkleie-Ration steigt auf drei Esslöffel pro Tag. Der Spaziergang wird auf 30 Minuten verlängert.
  • Consolidation-/Stabilisierungs-Phase (10 Tage pro abgenommenem Kilo): In dieser Diät-Phase soll das Gewicht gehalten und der Jo-Jo-Effekt ausgeschlossen werden. Erlaubt sind alle Lebensmittel der Dukan-Diät-Phase 1 sowie Gemüse, eine Portion Obst pro Tag oder zwei Scheiben Vollkornbrot. Daneben gibt es zwei Genuss-Mahlzeiten pro Woche, bei denen man essen darf, was man möchte, aber ein strenger Eiweißtag wöchentlich bleibt bestehen.
  • Stabilisation-/Erhaltungs-Phase: Sie soll den permanenten Gewichtsverlust sicherstellen. Es gibt drei Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssen: ausgewogene Ernährung, ein Proteintag pro Woche und tägliches Gehen sowie Treppensteigen statt Fahrstuhl.
  • Mit dem Dukan-Diät-Plan kann man abnehmen. Dass er in der ersten Phase sehr einseitig ist, kann bei gesunden Abnehmwilligen ernährungswissenschaftlich akzeptiert werden, da diese Phase recht kurz ist. Positiv ist, dass bei der Dukan-Diät dazu aufgefordert wird, viel zu trinken (zwei Liter täglich) und sich zu bewegen. Studien zufolge verliert man bei stark fettreduzierten Diäten wie der Dukan-Diät mehr Körperfett als mit anderen Diätformen.

    Zuviel Eiweiß ist schlecht für die Nieren. Maximal 0,8 Gramm Protein pro Tag und Kilo Körpergewicht sollen es nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) maximal sein. Das überschreitet die Dukan-Diät um ein Vielfaches. Vor allem Menschen mit Nierenschwäche können durch den hohen Proteinanteil Schaden nehmen. Das gilt zum Beispiel für viele Diabetiker. Auch Gichtanfälle sind nicht auszuschließen.

    Ebenfalls bedenklich ist, dass bei der Dukan-Diät über Wochen und Monate so wenig Obst und Gemüse verspeist wird. Das kann zu Vitamin- und Nährstoffmängeln führen. Extrem fettreduzierte Milchprodukte enthalten häufig Zusatzstoffe, die man nicht in zu großen Mengen verzehren sollte.

    Eine aktuelle Studie kam zu dem Schluss, dass eiweißlastige Diäten wie die Dukan-Diät auf lange Sicht das Gewicht in die Höhe treiben und das Sterberisiko erhöhen. Auch die Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, das französische Pendant zur DGE, hat diese Diät-Form als gesundheitsgefährdend eingestuft. Selbst Pierre Dukan streitet nicht ab, dass seine Diät einseitig ist und langfristig Risiken birgt. Er sieht die gesundheitlichen Gefahren, die mit Übergewicht einhergehen, allerdings als gravierender an. Sein Argument: Auch Medikamente haben Nebenwirkungen. Aber die meisten Experten sagen: Lassen Sie die Finger von der Dukan-Diät.

    Wenn keine Nahrung selbstständig aufgenommen wird, dann ist es nötig, das Tier zwangsweise mit Nahrung zu versorgen. Wird noch selbstständig gefressen, muss nur dann zwangsweise zugefüttert werden, wenn das Tier schnell an Gewicht verliert. Wird ein Meerschweinchen, dass noch selbstständig versucht zu fressen dennoch massiv Zwangsernährt, kann das zu einer totalen Futterverweigerung führen.

    Die Gabe von Päppelbrei in einer Schale zur freien Aufnahme kann stressfrei dafür sorgen, dass geschwächte Tiere bei Kräften bleiben und ihre Nahrung leichter aufnehmen können. Wird der Brei also selbstständig gefressen, dann ist es natürlich nicht nötig, ihn zwangsweise mit einer Spritze zuzuführen. Manche Schätzchen hingegen fressen den Brei gern, aber nur wenn der Halter ihn ordnungsgemäß in einer Spritze anbietet ;)

    Ein weiterer und wichtiger Aspekt ist natürlich die Zufuhr von Nährstoffen. Meerschweinchen haben einen sehr schnellen Stoffwechsel, nehmen sie keine Nahrung auf, kommt es schnell zu Mangelerscheinungen die sich zuerst in einer Gewichtsabnahme zeigen. Nicht nur der Mangel an Kohlenhydraten (also schnell verfügbarer Energie) schwächt das Tier. Schon nach nur 2 - 3 Tagen ohne ausreichende Nahrungszufuhr kommt es zu einem Proteinmangel, der dazu führt, dass Muskelmasse abgebaut wird. Das Tier magert nicht nur ab, es wird auch zunehmend schwächer und kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Leider wird dabei auch Muskelmasse am Herzen abgebaut, das passiert ebenfalls, wenn das Meerschweinchen sich bei Krankheit einseitig ernährt und nicht ausreichend Protein und Fett zugeführt wird.

    Wenn Meerschweinchen erkranken, dann hören Sie meist sofort auf zu fressen. Man sollte sie dann auch erst einmal gewähren lassen. Bieten Sie zuerst nur ihr liebstes Futter an und reden Sie den Tieren gut zu. Eine Zwangsernährung ist erst am folgenden Tag nötig - Außnahme: Das Tier kann keine normale Nahrung aufnehmen und zeigt deutlich, dass es Hunger hat.