Wer nicht auf Kohlenhydrate in seiner Definitionsphase verzichten möchte, sollte sich primär nach Carb-Quellen umsehen, die einen niedrigen bis mittleren glykämischen Index (GI) aufweisen. Dieser Wert beschreibt, wie stark sich ein Nahrungsmittel auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels auswirkt – ein Effekt, der während der Diät bestmöglich vermieden werden sollte (Ausnahme: direkt nach dem Krafttraining), da im Rahmen eines Blutzuckeranstiegs Insulin ausgeschüttet wird, welches die Fettverbrennung hemmt. Kohlenhydratquellen mit niedrigem oder mittlerem glykämischen Index helfen dabei, den Blutzuckerspiegel im Zaun zu halten und erlauben es uns, sogar während der Definitionsphase Carbs zu verzehren. Doch Vorsicht: Je mehr man selbst von einem solchen Nahrungsmittel zu sich nimmt, desto größer wird der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Ein weiterer Wert, der dabei helfen kann, passende Lebensmittel zu identifizieren, ist die glykämische Last (GL): Sie beschreibt – vereinfacht ausgedrückt – wie stark die Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel beim Verzehr von 100g des Produktes ausfallen.

Um euch einen Anhaltspunkt zu geben, welche Lebensmittel möglicherweise in den Ernährungsplan für eure Definitionsphase passen könnten, haben wir einmal ein paar Kohlenhydratquellen zusammengefasst, die ihr selbst in größeren Mengen á 100g relativ bedenkenlos verwenden könnte – immer vorausgesetzt, über den Tag besteht ein Kaloriendefizit:

Gemüse kann in der Definitionsphase generell weitgehend problemlos verzehrt werden, da die meisten Sorten sowohl einen niedrigen GI, als auch eine niedrige GL aufweisen.

Die Frage nach dem idealen Eiweißbedarf während der Definitionsphase ist selbst von wissenschaftlicher Seite aus noch nicht einvernehmlich geklärt, weswegen es schwer fällt, eine hieb- und stichfeste Empfehlung auszusprechen.

Klaus Arndt & Torsten Albers verweisen in ihrem Buch „Handbuch Protein und Aminosäuren“ jedoch auf diverse Fakten, die für einen erhöhten Proteinkonsum während einer Diät sprechen:

  • Im Vergleich zu Carbs und Fetten besitzen Proteine nicht nur eine Energiebereitstellungsfunktion (z.B. über Oxidation von BCAAs), sondern liefern zusätzlich Aminosäuren für die Proteinsynthese – dieser Makronährstoff erfüllt demnach eine Doppelrolle
  • Bei zu geringer Proteinzufuhr werden die Proteinspeicher in Leber und Muskulatur angegriffen, was unweigerlich zu einem Verlust an Muskelmasse führt
  • Eine eiweißreiche Ernährung begünstigt die körpereigene Thermogenese, was sich in einem erhöhten Grundumsatz an Kalorien äußert und somit förderlich hinsichtlich des Fettabbaus ist
  • Arndt & Albers schlagen daher vor, während der Definitionsphase 2-2,5g Proteine pro kg Körpergewicht pro Tag zu sich zu nehmen, was Hand in Hand mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr von 3-4l Wasser täglich gehen sollte [1].

    Die klare Antwort: Nein. Gerade in der Definitionsphase spielt Fett eine tragende Rolle als Energiequelle in kohlenhydratreduzierten Diäten und während Cardioeinheiten von niedriger Intensität. Aber Fett kann noch mehr: In unterschiedlichen Studien konnte gezeigt werden, dass der Fettgehalt der Ernährung einen signifikanten Einfluss auf den körpereigenen Testosteronspiegel darstellt [2], [3]. Auf gut Deutsch: Wer zu wenig Fette in seiner täglichen Ernährung konsumiert, wird mit einem suboptimalen Testosteronspiegel bestraft in dessen Folge Einbußen beim Muskelwachstum wahrscheinlich sind – man lässt also ungenutztes Potential auf der Strecke liegen. Anhänger von Low-Carb Diäten sind mit diesem Problem meist nicht konfrontiert, da sie während ihrer Definitionsphase zwangsläufig viel Fett konsumieren.

    Doch wie viel Fett ist jetzt eigentlich ideal? In Anbetracht der zitierten Studienergebnisse von Hämäläinen und Dorgan sowie den Recherchen von Arndt & Albers scheint es in Hinblick auf eine optimale Entwicklung der Muskulatur sinnvoll sein, nicht nur in der Definitionsphase, sondern auch im Aufbau für einen Fett-Anteil in der täglichen Ernährung von mindestens 20% zu sorgen [4]. Potentiell interessante Quellen zur Deckung des täglichen Fettbedarfs sind etwa fettreicher Seefisch oder Fischölkapseln, Leinsamen, Walnüsse, Hühnereier sowie diverse pflanzliche Öle und Kokosmilch.

    Die Industrie für Nahrungsergänzungsmittel versorgt uns mit allerlei Pillen, Drinks und Pulvern, die unseren Abnehmerfolg während der Definitionsphase unterstützen sollen. Bei allen Bemühungen, den Fettabbau zu beschleunigen, sollte jedoch eines nicht vergessen werden: Insofern kein Kaloriendefizit herrscht, nimmt man nicht ab! Fatburner sind also kein Zaubermittel.

    Es gibt jedoch Produkte, die nicht nur legal erwerbbar sind, sondern auch zumindest teilweise in Studien eine Bescheinigung als Helfer im Kampf gegen die Pfunde erringen konnten. Ein Beispiel dafür ist Grüntee. Das traditionelle asiatische Getränk gibt es nicht nur in Teebeuteln im Supermarkt zu kaufen, sondern auch in Form von Kapseln, die Grüntee-Extrakt enthalten. In unserem Artikel über Grüntee erläutern wir euch alles Wichtige über diesen natürlichen Fatburner.

    Ein weiteres, wenn auch stärker umstrittenes Supplement ist in diesem Kontext das so genannte L-Carnitin. Diese Aminosäureverbindung, die für den Transport von Fettsäuren in unserem Organismus zuständig ist, soll beim Fettabbau unterstützend wirken, wenn sie zusätzlich zur täglichen Ernährung eingenommen wird. Die Studienlage ist allerdings bis heute nicht ganz eindeutig, weshalb wir keine klare Empfehlung aussprechen können, dieses Supplement im Rahmen der eigenen Definitionsphase unbedingt zu verwenden. Ein Test kann jedoch, insofern man die Einnahmeempfehlungen nicht missachtet, einen Versuch wert sein.

    Um ein realistisches Bild davon zu zeichnen, was man in der Praxis tatsächlich erwarten kann: Legale Fatburner können nur in äußerst begrenztem Maße zum Erfolg einer Diät beitragen. Wesentlich wichtiger sind die Faktoren: Ausreichend Schlaf, regelmäßiger Sport, ein passendes Ernährungskonzept und ganz besonders – ein Kaloriendefizit.

    Die Dauer einer Definitionsphase ist maßgeblich davon abhängig, wie viel überschüssiges Körperfett sich in der vorangegangenen Massephase angesammelt hat und welcher Körperfettanteil angestrebt wird. Eine klare Eingrenzung des Diätzeitraums ist daher nicht pauschal möglich und muss individuell erfolgen.

    Als Richtlinie lässt sich allerdings folgendes Beispiel ausgeben: Um eine Reduktion von 1kg Körperfett zu erreichen, müssen in etwa 7000kcal verbrannt werden. Bewegt man sich mit seinem Kaloriendefizit nun an der äußersten Grenze dessen, was als tägliches Energiedefizit empfohlen wird, damit nicht zu viel Muskulatur der Energiegewinnung zum Opfer fällt, so landet man bei einer negativen Kalorienbilanz von täglich 500kcal. Ernährt man sich nun genau 2 Wochen lang nach diesem Schema, kann in diesem Zeitraum genau 1kg Körperfett abgebaut werden (500kcal x 14 = 7000kcal). Je nachdem, ob man nun eine Reduktion von 5kg oder 10kg Körpergewicht anstrebt, ist eine Diät- bzw. Definitionsphase von ungefähr 10 Wochen bzw. 20 Wochen einzuplanen. Wer dabei sicher gehen möchte, dass die hart erarbeitete Muskulatur die Definitionsphase unbeschadet übersteht, sollte das Kaloriendefizit jedoch noch etwas geringer wählen. Welche Hindernisse euch auf diesem doch teilweise recht langen Weg begegnen können, und wie ihr sie überwindet, könnt ihr in unserem Leitfaden bei Diät-Problemen nachlesen.

    "Wenn ich den nächsten Trainingsreiz dauerhaft immer wieder zu früh setze, schwäche ich das Immunsystem", erklärt Kleinöder. "Dann sagt der Körper irgendwann: Es geht nicht mehr." Deshalb sollte nach einem intensiven Training mindestens ein Tag Pause auf dem Programm stehen.

    Wer diese Regeln beherzigt, wird langfristig viel von seinem Krafttraining haben. "Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes, und Adipositas werden positiv beeinflusst", bestätigt Kleinöder. Auch Imhoff schätzt die präventive Wirkung einer stabilen Muskulatur: "Ich verhindere Verletzungen durch Fehlbelastungen am Meniskus, an den Bändern, an den Bandscheiben."

    Arthrose sei heute Volkskrankheit. "Würde jeder Bürger früh mit gesundem Krafttraining anfangen, wäre das eine maßgebliche Vorsorge, um das zu verhindern."

    Gesund ist das Training auch kurzfristig, zum Beispiel für Menschen, die abnehmen wollen: "Die Energieumsatzrate der Muskulatur erhöht sich, dadurch kommt es zu einem Abbau von Körperfett", erklärt Pauls.

    "Es fällt leichter, das Gewicht zu halten." Die Blutfettwerte sinken, die Blutgefäße werden trainiert. Krafttraining schiebt sich immer weiter in Wirkungsbereiche vor, die früher dem Ausdauersport zugeschrieben wurden - so lautet sein Fazit.

    Insgesamt 280kcal verbrannt, also 210 Fettkalorien und nur 70 Glucosekalorien

    Insgesamt 500kcal verbrannt, also 250 Fettkalorien und 250 Glucosekalorien

    Get eboooks less fret, more faith: an 11-week action plan to overcome anxiety available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks the five books of moses everett fox pdf available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks embedded memory design for multi-core and systems on chip analog circuits and signal processing available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks losing the signal: the untold story behind the extraordinary rise and spectacular fall of blackberry available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks buy online alain robbe grillet french film directors available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks the market system what it is how it works and what to make of it available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks the teeniest tiniest yawn available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks ein anderer zeitgeist fig rlicher k nstlerportr ts available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks a frequency dictionary of german: core vocabulary for learners (routledge frequency dictionaries) available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    Get eboooks 1st marine division association membership and personal history directory 2012 available in PDF RTF EPUB DOC or PPT

    abnehmen mit unterfunktion der schilddrüse in english

    langfristig abnehmen planetwin365 poker

    Gewicht verlieren mit Spaß - das war Michael Klotzbiers Auftrag an sich selbst. In nur acht Monaten hat er mehr als 40 Kilo abgespeckt. Hier präsentiert er seine Abnehm-Sportarten.

    Michael Klotzbier: "Ich war überrascht, wie viel Spaß mir das Walken macht"

    Kann man mit weit mehr als hundert Kilo Marathon laufen? Eher nicht. Deswegen möchte Michael Klotzbier abspecken. Anfang des Jahres wog der 35-Jährige noch 160 Kilo, mittlerweile hat er bei seinem Projekt "Unter 100" mehr als 40 Kilo verloren - vor allem durch Sport. Hier verrät er, welche Sportarten ihm bislang wie gut geholfen haben, seinem großen Ziel näher zu kommen: dem Berlin-Marathon 2016.

    Das habe ich gemacht: Nordic Walking wird oft belächelt. Ich war anfangs auch skeptisch, aber nachdem mir mein Arzt das Joggen verboten hatte, habe ich es ausprobiert und siehe da: Walken ist anstrengend. Es ist die Sportart, die ich bislang am regelmäßigsten ausübe.

    Trainingsumfang: zwei- bis viermal pro Woche seit acht Monaten

    Das hat es gebracht: Für mich war das Walken der Wiedereinstieg in die Fitnesswelt. Mit 160 Kilo Anfangsgewicht war es der ideale, weil gelenkschonende Sport. Ich würde aber vorher Walking-Trainingsstunden empfehlen, da der Sport doch technischer ist, als man denkt. Gerade was Stocklänge und Armeinsatz angeht.

    Ich war überrascht, wie viel Spaß mir das Walken macht - vor allem weil ich es draußen in der Natur ausüben kann. In der Stadt, auf Asphalt, würde ich es nicht machen. Seit ein paar Wochen baue ich ein paar Einheiten "Bouncing Walk", Laufen ohne Flugphase, in mein Training ein. Der Spaßfaktor ist hier mit einer 2- etwas geringer, aber es fühlt sich schon fast wie Joggen an.

    Das sagt der Arzt, Fernando Dimeo, Zentrum für Sportmedizin Berlin:

    Beim Nordic Walking hat man im Unterschied zum Laufen immer einen Fuß auf dem Boden. Das schont die Gelenke. Wenn man aus Alters- oder Gewichtsgründen einen schwachen Halteapparat hat, ist es ein prima Ganzkörpertraining. Am besten auf weichem Boden ausüben.

    Mit dem Fahrrad unterwegs: Klotzbier zeigt seine Fortschritte vor der Kamera

    Trainingsumfang: täglich seit acht Monaten, rund hundert Kilometer pro Woche.

    Das hat es gebracht: Gute Laune. Man bekommt zwei Stunden geschenkt, die man sonst im Auto gesessen hätte. Ich mache Sport, ohne Zeit zu verlieren. Außerdem spare ich Sprit und Parkgebühren.

    Ist noch steigerbar, wenn das Radfahren sportlicher wird.

    Der Kalorienverbrauch beim Radfahren ist bei derselben Anstrengung geringer als beim Laufen. Fürs Abnehmen ist es daher weniger effektiv, es schont aber die Gelenke.

    Das habe ich gemacht: Mit Schwimmen habe ich erst im Sommerurlaub angefangen. Ich bin Bahnen geschwommen: immer abwechselnd Brust, Kraul, Rücken.