Da es bei einer verminderten Futteraufnahme, Breifütterung in Verbindung mit Inaktivität schneller zu Aufgasungen kommen kann, hat es sich als sinnvoll erwiesen, dem Päppelbrei einen Tropfen Sab Simplex® Tropfen (gegen Blähungen) bei zu mischen.

Sollten Ihre Tiere nicht an Trockenfutter bzw Getreideprodukte gewöhnt sein, dürfen diese auf keinen Fall als Alleinfutter zum Päppeln eingesetzt werden, auch Haferflocken sind nur in sehr geringen Mengen sinnvoll, wenn das Tier nicht dran gewöhnt ist. (Nie mehr als einen Löffel pro Tag).

Alle Breie werden grundsätzlich handwarm verfüttert.

Zusätzlich zum Päppelbrei werden zeitversetzt immer wieder auch andere Futtermittel angeboten. Heu muss immer vorhanden sein, frische Kräuter und Gräser können den Appetit anregen, vor allem Dill, Löwenzahn, Petersilie, Fenchelgrün werden mitunter auch von kranken Tieren noch gefressen. In Streifen geschnittenes oder geraspeltes Gemüse kann ebenfalls die Futteraufnahme begünstigen! Geschwächte Tiere benötigen mehr Vitamin C, fügen Sie dem Päppelbrei Vitamin C zu.

Die Spitze der Päppelspritze wird von der Seite hinter die Nagezähne ins Mäulchen gesteckt. Vor allem bei Tieren die sich stark wehren kann das ein Problem werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten so ein Tier zu fixieren. Gute Erfahrungen haben wir damit gemacht, wenn wir den Hinterteil des Tieres gegen die Brust drücken, mit der Linken Hand den Kopf fixieren und mit der rechten den Päppelbrei ins Maul applizieren. Es ist ebenfalls möglich, das Meerschweinchen in einen Kuschelsack zu setzen und es dort zu päppeln, das gibt dem Tier Sicherheit und es kann nicht weglaufen.

Das Tier ist beim Päppeln in der natürlichen Lage zu halten! Es darf nicht senkrecht gehalten werden und es darf auf keinen Fall auf den Rücken gelegt werden! Es ist darauf zu achten, dass nicht zu viel Brei ins Mäulchen gegeben wird. Nach jedem Schluck ist eine Pause zu machen, damit das Tier atmen kann! Wird zu schnell gepäppelt, wird das Tier falsch gehalten und werden keine Pausen eingehalten, dann kann Futter in die Lungen kommen, dies führt zur Aspirationspneumonie - und nicht selten zum Tod des Tieres!

Die Darmflora der Meerschweinchen wird durch das Päppeln und die unzureichende Nahrungsaufnahme meist stark belastet. Um die Darmflora im Gleichgewicht zu halten, können verschiedene Präparate eingesetzt werden. Vom Tierarzt wird häufig Bird Bene Bac verabreicht, dieses Gel besteht aus gefriergetrockneten Bakterien, welche der Darmflora helfen soll, sich wieder zur regulieren. Leider enthält Bird Bene Bac Zucker.

Alternativ kann Omniflora N gegeben werden. Diese Kapseln für Menschen sind in der Apotheke rezeptfrei zu bekommen. Der Inhalt der Kapseln wird in Wasser aufgelöst. Bei akutem Durchfall wird 1/5 Kapsel pro 1 kg Tier über den Tag verteilt gegeben, bei abklingendem Durchfall wird die Hälfte der Menge gegeben.

Auch die Gabe von Fremdkötteln kann hilfreich sein. Mehr Informationen dazu bekommen Sie hier: Durchfall beim Meerschweinchen.

Mitunter wird behauptet, Joghurt würde sich positiv auf die Darmflora von Meerschweinchen auswirken - das stimmt nicht. Zwar stimmt es, dass im Joghurt die entsprechenden Bakterienkulturen lebend vorhanden sind und in Präparaten wie Omniflora N oder Bird Bene Bac nur gefriergetrocknete Kulturen, die ebenfalls aus Milchprodukten gewonnen wurden, vorhanden sind. Aber: Meerschweinchen vertragen Milchprodukte wegen des hohen Anteils an Milchzucker (Lactose) nur sehr schlecht. Meerschweinchen haben eine Lactoseintoleranz (sie stellen nur bis zum Abstillen Laktase her, welche die Lactose aufspaltet). Lactose wird von Meerschweinchen im Dünndarm nicht ausreichend in Galactose und Glucose aufgespalten und gelangt unverdaut in den Dickdarm, dort wird sie dann von den Darmbakterien vergoren, was zu Blähungen und Durchfall führt. Auch geringe Mengen Joghurt können diesen Effekt beim Meerschweinchen haben und sind deshalb bei Darmerkrankungen eher kontraproduktiv. Wird ein Joghurt mit vielen Milchsäure-Bakterien angeboten, gelangen diese zu einem großen Teil mit in den Dickdarm und spalten dort weiter Lactose auf - die Gefahr von Blähungen und Durchfall sinkt, deshalb bekommen viele Meerschweinchen zwar von neuartigen Joghurtsorten keinen Durchfall und keine Blähungen mehr, aber der therapeutische Nutzen ist nicht gegeben, da nur ein geringer Anteil Bakterien überhaupt im Dickdarm ankommen und durch die Lactose der Darm zusätzlich belastet wird.

Als ungewollten Gewichtsverlust bezeichnet man den Verlust von Körpergewicht, der nicht absichtlich durch den Betroffenen zum Beispiel durch vermehrte körperliche Aktivität oder verminderte Nahrungsaufnahme herbeigeführt wurde.

Als unnatürlich gilt dabei ein Gewichtsverlust von über 10% des ursprünglichen Körpergewichtes innerhalb von sechs Monaten. Diese Konstellation kann zum Beispiel als Symptom bei verschiedenen Krankheiten auftreten und ist zusammen mit Fieber und Nachtschweiß Teil der sogenannten B-Symptomatik. Wird ein ungewollter Gewichtsverlust bemerkt, so kann es ratsam sein, diesen ärztlich abklären zu lassen. Die Ursachen sind sehr vielfältig und nicht immer ist eine bösartige Erkrankung die Ursache für den Gewichtsverlust. Auch erhöhter Energiebedarf durch alltägliche Stresssituationen, Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen oder auch Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion können ursächlich sein. Aus diesem Grund sollte dem ungewollten Gewichtsverlust nachgegangen werden.

Ein ungewollter Gewichtsverlust kann sehr viele Ursachen haben. Der Gewichtsverlust kommt durch einen erhöhten Energiebedarf zustande, der vom Betroffenen nicht ausreichend durch Nahrungszufuhr gedeckt werden kann. Dies kann zum Beispiel durch vermehrten psychischen Stress in Belastungssituationen privat oder am Arbeitsplatz aber auch durch organische Krankheiten zustande kommen. So können beispielsweise auch Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und HIV mit ungewolltem Gewichtsverlust einhergehen.

Auch im Rahmen parasitärer Erkrankungen kann der Erkrankte Gewicht verlieren. Dabei spielen vor allem Wurmerkrankungen eine Rolle. Die Würmer nisten sich im Darm ein und ernähren sich von den aufgenommenen Nahrungsmitteln. Der Körper des Patienten kann dann weniger Nährstoffe aufnehmen und verliert an Gewicht.

Ein weiteres großes Feld sind die Autoimmunerkrankungen, die zu einem erhöhten Energieverbrauch des Körpers und somit zu Gewichtsverlust führen können. Beispiele sind die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie die Autoimmunerkrankung systemischer Lupus erythematodes. Auch sonstige Störungen im Verdauungsprozess, bei denen es letztlich zu einer verminderten Nährstoffaufnahme kommt, können mit Gewichtsverlust einhergehen.

Beim PCOS ist es jedoch sinnvoll den OGTT schon im ersten Trimenon durchzuführen.

PCOS-Patientinnen ohne regelmäßige Periodenblutungen haben ein höheres Risiko, eine Endometriumhyperplasie zu entwickeln. Der Schlüssel zur Vorbeugung ist die Auslösung regelmäßiger Menstruationsblutungen durch die „Pille“ mit Progesteron oder Progestin.

Was ist eine In-vitro-Fertilisation? Ist es eine gute Möglichkeit für mich, trotz PCOS schwanger zu werden?

Die Insulinresistenz kann mit dem sogenannten Glucose-Clamp-Test erfolgen, dessen Durchführung für die Praxis jedoch zu aufwendig ist. Eine Methode ist die Messung der Insulinausschüttung bei nüchternen Patientinnen und während des oralen Glukose-Toleranz-Tests (OGTT). Zur Berechnung eignet sich der Homeostasis Model Assessment-Test (HOMA), der mit der Bestimmung der Nüchternwerte für Blutzucker und Insulin auskommt: HOMA IR=[(Nüchterninsulin μU/ml x Nüchternglucose mmol/L) / 22,5]. Beim Gesunden liegt der HOMA etwa zwischen 1 und 2.

Da viele Patientinnen mit PCOS jedoch eine Insulinresistenz haben, die mit der Gefahr der Entstehung von Diabetes mellitus oder Herzerkrankungen einhergeht, kann sich das Risiko an Diabetes, Gefäß-/ Herzschäden zu erkranken mit dem Alter bei diesen Patientinnen erhöhen. Studien, die dies belegen, gibt es jedoch bislang nicht. Erhöhte Blutfettwerte, Blutzucker und Blutdruck sollten trotzdem weiterhin kontrolliert und eventuell therapiert werden.

Nach den Kriterien der WHO (World Health Organisation) von 1998 wird das Metabolische Syndrom folgendermaßen definiert:

Was verursacht eigentlich die vermehrte Behaarung im Gesicht und anderen Teilen des Körpers und wie kann sie entfernt werden?

Hirsutismus ist sehr belastend, weil es kosmetisch beeinträchtigt und Frauen das Gefühl vermittelt, weniger feminin zu sein.

Hirsutismus kann in vielen Fällen behandelt werden. Im Allgemeinen beinhaltet die Behandlung unter PCOS auftretenden Hirsutismus eine Kombination kosmetischer, mechanischer und medikamentöser Therapie. Kosmetische oder mechanische Methoden können den Gebrauch von Strom, Creme oder Lasertherapie einschließen. Leider werden die Kosten für diese Verfahren in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Haarentfernung mittels Wachs und Peeling wird nicht mehr empfohlen, da diese Methoden der Haarentfernung den Haarwuchs stimulieren und Haarfollikel-Entzündung inklusive der Entwicklung eingewachsener Haare und Akne fördern kann. Eine Alternative stellt die Rasur zur zeitweisen Entfernung der Haare dar.

Medikamente, die bei der Behandlung des Hirsutismus eingesetzt werden können, schließen diejenigen Präparate ein, die die Menge der männlichen Hormone reduzieren, wie beispielsweise die Pille. Auch unter Metformin wird ein Rückgang der Körperbehaarung beobachtet. Andere Medikamente hemmen die Wirkung der männlichen Hormone an der Haut. Derart wirkende Medikamente sind beispielsweise Spironolacton, Flutamid, Cyproteronacetat und Finesterid. Metformin, Glitazone, Flutamid und Finasterid sind aber leider in Deutschland für die Behandlung von Akne oder anderen PCOS-Symptomen nicht zugelassen und können nur im Rahmen eines sogenannten Heilversuches verordnet werden. Insgesamt gibt es zahlreiche Methoden, um Hirsutismus zu behandeln. Sie müssen sich also nicht damit abfinden.

Zum einen müssen andere Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse, der Nebenniere, der Eierstöcke und der Schilddrüse ausgeschlossen werden, die zu einer ähnlichen Symptomatik führen können; dazu gehören der Dexamethason-Suppressionstest, Prolaktin, ACTH-Test mit Bestimmung von Cortisol und 17-OH Progesteron, LH-, FSH-, SHBG-, TSH- und fT4- Bestimmung.

Zum anderen wird die Menge von männlichen (Testosteron, Androstendion, DHEA, DHEAS) und weiblichen Hormonen (Östradiol, Progesteron) gemessen, um einerseits etwaige Tumoren der Eierstöcke auszuschließen und andererseits ein Vorliegen des PCOS zu bekräftigen.

Außerdem sollten die noch weitere Routineuntersuchunen wie die Bestimmung der Blutfettwerte, Leberwerte, Nierenwerte etc. erfolgen, um den allgemeinen Gesundheitsstatus einzuschätzen.

Zur Bestimmung der Insulinresistenz oder eines eventuell vorliegenden Diabetes mellitus wird die Menge von Insulin und Zucker im Blut bestimmt und ein oraler Glukosetoleranztest durchgeführt. Die Insulinresistenz wird nach bestimmten Kriterien und Berechnungen im OGTT definiert, z.B. mittels des sogenannten HOMA-Tests.

Welche Laborparameter sollten unter Metformin kontrolliert werden? Und in welchen Zeitabständen muss ich zur Kontrolle?

Unter Metformin treten häufig Probleme des Magen-Darm-Traktes auf. Die Patientinnen leiden unter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Diese Beschwerden treten bei etwa einem Drittel der Patientinnen mit Therapiebeginn auf und verschwinden in den meisten Fällen nach etwa 3-4 Wochen.

Um diesen Beschwerden vorzubeugen, sollten Sie die Tabletten zu oder nach den Mahlzeiten einnehmen. Halten die Beschwerden länger an, sollten Sie die Medikation absetzen und das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt besprechen. Als weitere Nebenwirkung ist die Empfindung eines metallischen Geschmacks zu erwähnen.

Außerdem wird Metformin mit einer sehr seltenen, möglicherweise ernsten Nebenwirkung, der „Laktatazidose“, (Übersäuerung des Blutes) in Verbindung gebracht. Dies tritt bei nieren- oder leberkranken Diabetikern auf. Bei PCOS-Patientinnen wurde es bisher nicht bachgewiesen. Dennoch sollten sie vor und während der Metformintherapie die Leber- und Nierenfunktion von Ihrem Arzt prüfen lassen.

Welche organischen Ursachen kommen bei mir als Erklärung für die ungewollte Kinderlosigkeit in Frage?

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Endlich mal einfach Erklärt, klasse! Vielen Dank :)

hallo, ist hier jemand der auch auf die fragen eingeht? =) ich bin männlich und will eigentlich nur mein bauchumfang reduzieren bzw mein kfa senken, das klappt leider nicht so, muskelaufbau hat bis november 2015 hingegen ziemlich gut geklappt. In den letzten 4 wochen war ich im kaloriendefizit (500 kcal, hab alles getrackt) es hat sich aber nichts getan. Nun frage ich mich ob ich was falsch mache. Training: Ich absolviere 3x die woche ein ganzkörpertraining. 5-6 supersätze, sprich 10-12 übungen total, pro übung 3 sätze. kurze pausen dazwischen, relativ schwere gewichte, alle muskelgruppen werden mindestens 2x beansprucht und wie gesagt bin ich im 500 kcal defizit. Carbstechnisch bin ich unterschiedlich zwischen 145-220 gramm dabei. Sind das zuviel? Aber im defizit bin ich ja trotzdem. Würde mich über eine antworte freuen.

vom Prinzip her bist du die Sache richtig angegangen:

Du scheinst dich mit der Thematik des Kaloriendefizits auseinander gesetzt zu haben, ernährst dich mit einer moderaten Menge Kohlenhydrate und treibst viel Sport.

Da der gewünschte Effekt noch nicht eingetreten zu sein scheint, machen wir uns einmal detaillierter auf die Suche nach der Ursache:

1) Mit welcher Methode/welchem Rechner hast du deinen Kalorienumsatz bestimmen lassen?

2) Hast du eine Unterscheidung zwischen Grund- und Gesamtumsatz getroffen?

Wir freuen uns auf deine Antwort und bemühen uns gerne, dich bestmöglich zu unterstützen

hallo admin und vielen dank für die antwort.

1) Mit welcher Methode/welchem Rechner hast du deinen Kalorienumsatz bestimmen lassen? Mit der harris benedict formel hab ich mein grundumsatz berechnet, durch den pal faktor hab ich mein leistungsumsatz berechnet, beide werte addiert und mein gesamtumsatz erhalten. Ich hoffe das war so richtig?!

2) Hast du eine Unterscheidung zwischen Grund- und Gesamtumsatz getroffen? Was meinst du damit? Ob sich die werte unterscheiden? Mein gesamtumsatz war diesbezüglich grösser ja.

Noch einige punkte, ich ernähre mich zu 90% gesund und ausgewogen, esse kein bullshit, trinke nur stilles wasser und kein alk. rauche auch nicht. War schon immer so.

soweit scheint von der Herangehensweise alles richtig zu sein. Wichtig ist, besonders den Gesamtumsatz realistisch einzuschätzen, da dies der Richtwert ist, an dem es sich zu orientieren gilt.

Wie sind denn deine Körperdaten (Alter, Größe, Gewicht) und wie schätzt du dein Bewegungsprofil (sitzende Tätigkeit/körperliche Arbeit/etc.) im Alltag ein?

32j, 173cm und 78kg sieht man mir aber absolut nicht an, nur mein bauchumfang passt da überhaupt nicht ins bild. Aktuell sitze ich relativ viel, bin aber mindestens jeden zweiten tag viel draussen und ungefähr 3-4km unterwegs. Mein faktor sollte also 1.5 sein. Oder liege ich da falsch?! =)

probier einmal diesen Rechner hier aus und überprüfe, ob sich das Resultat mit deinem Rechenergebnis deckt: https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/energiebed.htm