Ist der Hirsutismus das führende klinische Merkmal wird bislang eine orale kontrazeptive Therapie insbesondere mit antiandrogener Komponente (z.B. Cyproteronacetat) favorisiert. Diese wirkt sich ebenfalls günstig auf Akne und Haarausfall aus. Zur Aknetherapie werden zudem Präparate mit höherem Östrogen- und niedrigem Progesteronanteil empfohlen. Bei Frauen bis zum 20. Lebensjahr werden die Kosten für orale hormonelle Kontrazeptiva generell von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Bei älteren Patientinnen werden die Kosten auch bei entsprechender medizinischer Indikation, z.B. PCOS übernommen. Eine Verbesserung des Hirsutismus kann in einigen Fällen auch durch den Einsatz von Spironolacton (z.B. 100 mg täglich) erreicht werden, dabei ist jedoch ein Konzeptionsschutz zur Vermeidung fetaler Missbildungen unerlässlich. Niedrig dosierte Glukokortikoide (z.B. Dexamethason 0,25 mg täglich) können in Einzelfällen zur Hemmung der adrenalen Steroidsynthese genutzt werden. Die Kombination von Spironolacton mit Steroiden soll die Remissionsphase des Hirsutismus verlängern.

Im Falle anovulatorischer Zyklen (d.h. Zyklen ohne Eisprung) ist eine synthetische Ovulationsauslösung mittels Clomiphencitrat möglich. Clomiphen wird seit 1967 in Deutschland zur Ovulationsinduktion eingesetzt und bewirkt eine Ovulation in ca. 70-85% der Patientinnen, wobei die Konzeptionsrate hiernach nur bei 40-50% liegt. Zudem geht die Behandlung, besonders bei PCOS-Frauen, mit einem erhöhten Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft (bei ca. 10% der Patientinnen) einher. Clomiphen darf bislang nur über einen Zeitraum von insgesamt 6 Zyklen erfolgen, da sonst gegebenenfalls das Risiko steigt an einem Ovarialkarzinom zu erkranken. Im Falle eines Therapieversagens bleibt einigen Patientinnen als ultima ratio nur noch die In-Vitro-Fertilisation (IVF).

Invasive Verfahren wie die Keilresektion der Ovarien, die erstmals 1935 von Stein und Leventhal beschrieben wurden, werden nur selten angewandt. Heutzutage wird dazu die Minilaparotomie favorisiert. Die Laser-Stichelung der Ovarien kann in einigen Fällen von therapeutischem Nutzen sein. Minimal invasive chirurgische Verfahren wie z.B. die transvaginale Hydrolaparoskopie sind in Erprobung.

Neue Therapieverfahren (in Deutschland nicht zugelassen!):

Der Wirkstoff Finasterid, ein sogenannter 5-α-Reduktase Inhibitor, ist in Deutschland in der Behandlung des Hirsutismus bislang nicht zugelassen. Internationale Studien belegen einen positiven Effekt auf den Hirsutismus in einer Dosierung von 5 mg täglich bereits nach 6 Monaten Therapie. Flutamid, ein potentes Antiandrogen, zeigte in Studien eine moderate Besserung der Alopezie nach 12-monatigem Einsatz in einer Dosierung von 250 mg pro Tag und eine positive Beeinflussung des Hirsutismus. Hinsichtlich der Akne zeigt Flutamid ähnlich gute therapeutische Effekte wie eine antiandrogene Ovulationshemmertherapie. Neuere orale Kontrazeptiva, bestehend aus Ethinyl-Östradiol und Drospirenon konnten ebenfalls effektiv in der Behandlung der moderaten Akne eingesetzt werden.

Auch wenn die Insulinresistenz nicht die alleinige Ursache für die Entstehung eines PCOS darstellt, so verstärkt die begleitende Hyperinsulinämie durch eine Steigerung der ovariellen und adrenalen Androgenproduktion den Teufelskreis des PCOS. Das Verständnis dieser pathophysiologischen Zusammenhänge führte zum Einsatz der Insulinsensitizer in der Behandlung betroffener Frauen. Internationale Studien zeigten unter Therapie mit Metformin eine signifikante Senkung der Androgene, eine Erhöhung des SHBG und eine Normalisierung des Menstruationszyklus mit Verbesserung der Fertilität. Obwohl unter Metformintherapie eine signifikante Senkung der laborchemischen Hyperandrogenämie erreicht wurde und sich eine deutliche Besserung der Akne fand, zeigte sich der Hirsutismus-Score in vielen Fällen nur moderat gesenkt. Als mögliche Erklärung des mangelnden Therapieerfolgs kann eine erhöhte 5-α-Reduktase Aktivität in der Haut angenommen werden. Der offensichtlich bessere Effekt der Ovulationshemmer, insbesondere mit antiandrogener Komponente, auf den Hirsutismus wird jedoch mit einer Verschlechterung der metabolischen Parameter und einer Gewichtszunahme erkauft. Positive Effekte der Metformin-Therapie lassen sich auch in Kombination Ethinyl-Östradiol/Cyproteron-Acetat oder mit Clomiphen dokumentieren. Erste Daten belegen, dass auch nicht-insulinresistente PCOS-Patientinnen von einer Metformintherapie profitieren (Nestler et al.; Hahn & Janssen). Ähnliche Effekte wurden in klinischen Studien für die Glitazone (Rosiglitazon, Pioglitazon, Troglitazon) gezeigt.

Orale Antidiabetika und somit auch Metformin werden allgemein als potentiell fruchtschädigend und in der Schwangerschaft als kontraindiziert angesehen. Eine Fortführung der Metformingabe in der Schwangerschaft ist zur Zeit Gegenstand kontroverser Diskussionen. Erste Studien zum Einsatz von Metformin bei schwangeren PCOS-Frauen ergaben keine erhöhte Rate an Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen der Feten. Es zeigt sich jedoch eine Reduzierung der Gestationsdiabetes-Fälle und eine signifikante Senkung der Frühabortrate von 62 auf 26%. Eine Empfehlung zur Fortführung der Therapie in der Schwangerschaft besteht jedoch noch nicht.

Metformin verbessert erwartungsgemäß auch die Parameter des Metabolischen Syndroms, insbesondere die Insulinresistenz. Besonders hervorzuheben ist auch die Gewichtsabnahme bei adipösen PCOS-Patientinnen, im Mittel etwa 6 – 10 kg in sechs Monaten. Zudem ergibt sich eine Senkung der Triglyceride, des systolischen Blutdrucks und eine Erhöhung des HDL-Cholesterins.

Metformin sollte zur Minimierung der gastrointestinalen Nebenwirkungen (Übelkeit, Diarrhoe) in der ersten Woche nur in halber Dosierung eingenommen werden. Eine Dosissteigerung kann ggf. auch langsamer erfolgen. Die Therapie ist langfristig in mit einer Dosis von 2 x 850 mg täglich zu empfehlen. Die Gabe sollte jeweils zu einer Mahlzeit erfolgen. Bei Eintritt einer Schwangerschaft ist die Medikation zu beenden. Auch bei normalgewichtigen Frauen treten unter Metformingabe keine Unterzuckerungen (Hypoglykämien) auf.

Was ist der Unterschied zwischen PCO und PCOS? Gibt es überhaupt einen? Ich komme da ganz durcheinander.

- vorbestehender, bisher nicht bekannter Typ 2 Diabetes

- passagere Insulinresistenz durch die Schwangerschaft

Hapo-Studie: (Hyperglycemia and Adverse Pregnancy Outcome) 2004

- Screening mit 50 g Glukose bei allen Schwangeren (pathologisch > 140mg/dl)

- oder besser oraler Glukosetoleranztest mit 75g Glukose in der 24 - 28 SSW

Werden Meilen beim Kauf/Zahlung des Fluges gutgeschrieben oder erst beim Antritt?

Wenn man also z.b. im November 2012 einen Flug fur Februar 2013 bucht und auch schon bezahlt, zählen die Meilen dann für 2012 oder 2013?

Die Meilen werden erst einige Tagen (bis zu zwei Wochen) nach Durchführung des Fluges gutgeschrieben. Dies macht Sinn, da man ja sonst allein durch den Kauf von Flügen einen höheren Status erlangen und dann z.B. bei vollständig rückerstattbaren Business-Class Tarifen alles wieder kostenfrei stornieren könnte. Guten Flug!

Ich bin vor 5 Tagen mit der SA nach Namibia geflogen MUC-FRA-JHN-WDH und habe somit meinen FTL erreicht (Es fehlten nur noch 1100 Meilen). Sollte mein Meilenkonto bis zum Rückflug am 29.September bereits aktualisiert sein, kann ich dann bereits in den Genuss des FTL kommen oder benötige ich unbedingt die Plastikkarte? Gibt es eine vorläufige Karte die ich ausgedruckt beim CheckIn vorlegen kann? Besten Dank und viele Grüße

Sitze gerade in Moskau Domodedovo und habe gesagt bekommen das FTL keinen Zugang mehr zur Lounge bekommen. Was ist damit gemeint?

Ich habe am Wochenende einen Economy Flug Frankfurt -> New York gebucht.

Das ist ein Lufthansa Flug, durchgeführt von United Airlines.

Gelten hier die Frequent Traveler Vergünstigungen,

wie Check in am Business Class Schalter und die erhöhte Freigepäck Menge?

Ich habe hier schon verschiedene Antworten dazu gelesen, aber die sind meist Stand 2012.

es handelt sich hier um ein Codeshare Flug von Lufthansa durchgeführt von United. Als Miles & More Frequent Traveller profitieren Sie auf jeden Fall von den Vorteilen des Star Alliance Silber Status. Welche Vorteile United gewährt, hängt von der Airline ab. Darüber kann man keine pauschale Aussage machen. Ich würde direkt bei der United nachfragen.

Kann ich als FTl bei Condor mehr Gepäck mitnehmen

habe einen Lufthansa Flug nach San Diege gebucht. Dieser Flug wird durch United durchgeführt. Jetzt meine Frage, was zählt hier für den Frequent Traveller? Lufthansa oder United? Ist ja relevant ob ich ein zweites Gepäckstück mitnehmen kann oder nicht. Finde im Internet leider keine Entsprechende Antwort.

Wir gehen davon aus, dass Sie einen Economy-Flug gebucht haben. Nach unseren Informationen können Sie leider kein zweites Gepäckstück mitnehmen. Die Mitnahme eines zweiten Gepäckstückes gilt für Frequent Traveller nämlich nur für Flüge die von Adria, Austrian, Brussels, Lufthansa oder SWISS durchgeführt werden. Auch grundsätzlich kann man sagen, dass bei den Star Alliance Partnern eigentlich nur die Gold-Karte etwas zählt (bei Lufthansa der Senator Status). Trotzdem einen guten Flug!

Leider scheint der Service bei der Lufthansa nicht mehr grossgeschrieben zu werden. Seit über 5 Wochen gibt es keinerlei Reaktion vom Service bezüglich „beschädigtem Gepäck“. Und das nicht mal als Frequent Flyer – grundsätzlich nicht akzeptabel …. und eigentlich sehr schade. Oder gibt es noch eine andere Email Adresse and die ich diesen Vorfall melden kann und evtl. eine zügige Bearbeitung erwarten darf: feedback@lufthansa-crm.com

schnell und gesund abnehmen tipps training and development

fettsucht adipositas kurnik

Re: Alternativlos, Folge 31. Gast. Zu Gast war Linus Neumann. Thema. In Alternativlos Folge 31 reden wir über Trolle, Empöreria und schlechte-Laune-Lavinen.

Das Hauptfutter für Landschildkröten sollte aus frischen Wildpflanzen und Wildkräutern bestehen, die hier unter anderem aufgelistet sind. Landschildkröten sind.

Das Hauptfutter für Landschildkröten sollte aus frischen Wildpflanzen und Wildkräutern bestehen, die hier unter anderem aufgelistet sind. Landschildkröten sind.

Re: Alternativlos, Folge 31. Gast. Zu Gast war Linus Neumann. Thema. In Alternativlos Folge 31 reden wir über Trolle, Empöreria und schlechte-Laune-Lavinen.

Das Hauptfutter für Landschildkröten sollte aus frischen Wildpflanzen und Wildkräutern bestehen, die hier unter anderem aufgelistet sind. Landschildkröten sind.

Kurz bevor Christopher Nolans The Dark Knight im Sommer 2008 die Filmwelt in seinen Bann zog, sorgte Marvel Studios mit dem überraschenden Erfolg von Iron Man für Aufruhr in der Kinolandschaft des Superhelden-Films. Entgegen der schwerwiegenden Last, die Christian Bale als schwarzer Ritter stemmen musste, fiel der erste Auftritt von Robert Downey Jr. geradezu heiter aus. Wenngleich Tony Starks Leinwanddebüt von persönlichen Konflikten und anderweitigen Herausforderungen geprägt war, wehte zu Beginn des Marvel Cinematic Universe (MCU) ein frischer Wind, der eine gesunde Portion Humor in ein Genre brachte, das sich des Öfteren zu ernst nimmt und somit unfreiwillig komische Augenblicke zutage fördert. Mit Iron Man schien jedoch - trotz holpriger Einzelmomente - ein willkommener Ausgleich gefunden zu sein, der beide Seiten der Superhelden-Medaille vereinte: den Spaß und die Bürde. Achtung, Spoiler zu allen MCU-Filmen!

Mit dem späteren Aufstieg des durch den Man of Steel initiierten DC-Universums wurde der humorvolle Aspekt der MCU-Filme immer stärker als Trennlinie hervorgehoben. Wo es in der Welt von Batman, Superman und Co. stets regnete und düstere Wolken das Licht der Sonne erstickten, war dem Farbspektrum im MCU keine Grenzen gesetzt und ein Scherz gerne gesehen, um die Stimmung aufzulockern. Die Gegenüberstellung der zwei ambitioniertesten Kino-Universen unserer Zeit ist schnell geschehen - nicht zuletzt fußt sie auf einem viel älteren Konkurrenzkampf, der sich auf die zugrundeliegenden Comics der beiden Marken Marvel und DC zurückführen lässt. Die Tonalität als Geheimwaffe hat Marvel Studios-Präsident Kevin Feige folglich schnell erkannt und zu seinem Vorteil eingesetzt: Jeder MCU-Beitrag verfügt über ein unverwechselbares Branding, was früher oder später allerdings zu einer gewissen Austauschbarkeit führt.

Ein Problem, das auch Kevin Feige erkannt und mit cleveren Kniffen entkräftet hat. Der Eventcharakter, der mit einem Crossover à la Marvel's The Avengers einhergeht, konnte beispielsweise die Neugier der Zuschauer weiterhin wecken. Ebenso die Tendenz zu ausgefallenen Stoffen, die wenige Jahre zuvor niemals grünes Licht in der Traumfabrik erhalten hätten. Zu sperrig, zu nerdig, zu kompliziert: Mit unvergleichlicher Sicherheit hat das Marvel-Kino-Universum all diese Bedenken hinter sich gelassen und dafür gesorgt, dass dem Publikum selbst sprechende Waschbären und Bäume ans Herz wachsen, selbst wenn die Ankündigung von Captain Marvel verhältnismäßig lange auf sich warten ließ. Guardians of the Galaxy markiert dennoch einen spannenden Umbruch, der den Fans unentdecktes Land offeriert und eine Erweiterung der Zielgruppe umfasst. Mit der Expansion des Universums wachsen außerdem die Gefahren - die Bereitschaft, sich diesen zu stellen, allerdings nicht.

Abseits groß angelegter Story-Arcs, wie etwa dem Sokovia-Konflikt, der schlussendlich zur Spaltung der Avengers führt, lässt sich das Marvel Cinematic Universe selten zu konkreten Entscheidungen hinreißen, wenn sie nicht absolut notwendig sind. Das spricht einerseits für die Disziplin und Ordnung, die mit Sicherheit hilfreich ist, wenn es um die Planung eines Franchises mit drei Phasen und über 20 Filmen geht. Andererseits ist dieser Umstand dafür verantwortlich, dass das - im Grunde aufregende und in dieser Form bisher nicht dagewesene - Cinematic Universe langweiliger und eintöniger wirkt, als es müsste. Der Tod von Agent Coulson im ersten Avengers-Film wirkt rückblickend wie ein grober Ausrutscher, der nachträglich revidiert wurde und im Angesicht der aktuellen Partystimmung im MCU kaum vorstellbar wäre - mit wenigen Ausnahmen wie Yondus Ableben in dem sonst völlig überdrehten Guardians of the Galaxy Vol. 2. Je intensiver sich das MCU um den Erhalt des Status quo bemüht, desto mehr verliert es an Gewicht.

In Thor 3: Tag der Entscheidung findet die aktuelle Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt. Obgleich die baldige Ankunft von Thanos im Infinity War und der damit einhergehende Abschluss der dritten Phase auf größere Risiken hoffen lassen, verirrt sich Donnergott Thor im Rahmen seines dritten Soloabenteuers in einem Labyrinth übertriebener Kurzweil und verpasst die Chance, die Tragik der Götter im Angesicht des Weltuntergangs angemessenen zu illustrieren. Gegen Humor allgemein sowie speziell den von Regisseur Taika Waititi sei an dieser Stelle überhaupt nichts einzuwenden. Stattdessen irritiert der inflationäre Gebrauch überdrehter Gags, die mit ihrem lauthalsen Gelächter ganze Handlungsstränge verschlucken, anstelle sie elegant wie eloquent zu begleiten. Bemühte Coolness, ein unermüdliches Augenzwinkern und entkräftende Ironie gehören zu den gefährlichen Zutaten, die den Ragnarok seiner Bedeutung und Relevanz berauben.

Was sich anfangs nach erfreulicher Abwechslung anfühlt, entpuppt sich schnell als kompromittierende Sensationslust, die bloß darauf wartet, die Figuren im intimen Drama zu entblößen. In Thor 3: Tag der Entscheidung darf kein Moment die - mitunter naive - Identität des Superhelden-Films ausleben, als wäre das Bekenntnis zum wahren Kern der Geschichte, eine ungemütlichen Familientragödie mit mythologischem Überbau, ein peinliches Unterfangen, das es mit allen Mitteln zu kaschieren gilt. Thor 3: Tag der Entscheidung kann keinen Augenblick für sich stehen lassen, sondern schwenkt sofort zur ironischen Auslegung der Situation um, was am Ende dazu führt, dass der emotionale Anker in den Untiefen versinkt, ohne jemals Halt zu finden. Das Aufrichtige weicht dem Zynischen. Plötzlich zählt nur noch die Pose, ein richtiges Herz besitzt der Film aber nicht mehr. Es ist ein unangenehmer Beigeschmack.

Es wäre überaus schade, wenn dieser Trend im Marvel-Kino-Universum die Überhand gewinnt, da Superhelden-Filme genau dann am besten sind, wenn wirklich etwas auf dem Spiel steht und wir trotz der unausgesprochenen Sicherheit des wahrscheinlichen Happy Ends mit den Ereignissen auf der großen Leinwand mitfiebern können. Schon James Gunn verkalkulierte sich in dieser Hinsicht gewaltig, als er die Verhältnisse des letzten Guardians-Films einem unersättlichen Spaß-Gott opferte, der sich mehr für Baby Groot interessiert als das verheerende Vater-Sohn-Drama vor dem Hintergrund der Weltenzerstörung. Abstumpfung und Irrtum in einem: The First Avenger: Civil War hätte keinen bleibenden Eindruck im MCU hinterlassen, wenn der finale Kampf zwischen Captain America und Iron Man durch ironisierte Kommentare unterbrochen worden wäre. Ob von Thor mehr bleiben wird, als die verschwommene Erinnerung an einen Gladiatorenkampf im Fast-Food-Modus und Jeff Goldblum?

Wollt ihr noch mehr Spaß im MCU oder befürchtet ihr auch den Gewichtsverlust?

„Ich bin außerordentlich geduldig, solange ich es letztendlich auf meine Art und Weise erreicht habe.“ – Unbekannt

Wir Menschen neigen dazu, unsere Art und Weise früher zu wollen als es unser Körper will.

Unmittelbare Ergebnisse werden erwartet, wenn wir uns gut und tugendhaft verhalten. Hüftumfänge sollten schrumpfen und Bizeps und Bauchmuskeln sollten entstehen, wenn wir trainieren und unseren Ernährungsplan befolgen.

Fünf Tage ohne Ergebnisse und wir sind entmutigt. Die zweite Woche beginnt und wir sind oftmals bereit aus der unerfüllten Misere heraus das Handtuch zu schmeißen.