Für dich bedeutet das: Eine Reduktion auf 1500kcal ist im Rahmen deiner Definititonsphase nicht nur unnötig, sondern wahrscheinlich sogar kontraproduktiv. Befindet der Körper sich in einem zu großen kcal-Defizit, greift er z.B. auf Proteinressourcen innerhalb der Muskulatur zurück – der Muskel baut sich ab.

Unser Tipp: Starte deine Diät mit einem täglichen kcal-Gehalt von 2500 und kontrolliere nach 2 Wochen dein Gewicht. Anschließend kannst du nachjustieren.

Ich habe das alles mit dem Energierechner ausgerechnet bei mir kommt ein ergebniss von 2100 raus

heißt das jetzt das ich zum abnehmen 1600kcal zu mir nehmen sollte ?

wenn dein ermittelter GESAMTumsatz, also die Summe aus Grundumsatz und Leistungsumsatz, 2100kcal beträgt, heißt die theoretische, rein rechnerische Antwort: Ja.

2100kcal Gesamtumsatz wäre allerdings ein recht niedriger Wert, gerade für Sportler – wie alt/groß/schwer bist du, wenn wir das erfahren dürfen?

Habe mich zunächst über die 2 500 kcal gefreut aber es ist gar nicht so einfach auf diesen Wert überhaupt zu kommen wenn man wie ich im Bereich von 100g Kohlenhydrate pro Tag bleiben möchte, selbst mit reichlich gesunden Fetten.

Ihr könntet ja ein männliches und weibliches dummybeispiel im Beitrag aufführen, dann hätten Leute wie ich und Marc gleich eine grobe Vorstellung von der Kalorienmenge. Das ist vielen glaube ich nicht so recht bewusst, was sie nun eigentlich verbrauchen.

Mein errechneter Gesamtumsatz beträgt 4500 kcal bis 5300 kcal, abhängig davon wieviel ich trainiere. Habe es auf verschieden Seiten errechnet und finde die Werte trotzdem utopisch. Ich wiege ca. 71 kg und bin 174 cm groß. Fahr am tag 40 min Fahrrad, treibe 90 min Kraftsport (3er Split) und spiele Abends dann nochmal 90 min Fußball im Verein. Gelegentlich kommt noch Crossfit dazu, das sind dann die 5300 kcal.

Kann das Überhaupt sein? Außerdem ist es ziemlich krass 4000 – 4500 kcal am tag zu essen als Schüler. 700 Gramm Kohlenhydrate am tag erscheinen mir auch ziemlich viel.

täglich 3,5h Sport sind natürlich eine beträchtliche Hausnummer, dennoch musst du auch hier Unterscheidungen treffen:

– Mit welcher Geschwindigkeit fährst du Rad?

– Wie oft & wie lange machst du beim Kraftsport Pausen?

Was ist denn dein grundsätzliches Ziel und womit siehst du dich momentan auf der Waage konfrontiert?

Ich kann nicht genau sagen wie schnell ich fahre, es sind aber mind 20 km/h wenn nicht sogar 30 km/h.

Und wenn man überlegt, was besser ist: Schnell Gewicht verlieren und den Jojo-Effekt riskieren oder langsam Gewicht verlieren und dauerhaft schlank bleiben, ist die zweite Variante letztendlich deutlich schneller und auch angenehmer. Denn im Gegenteil zu radikalen Diätformen geht es bei der „Für immer Schlank“ – Strategie darum, herauszufinden, wie man sein Ernährungs-, Lebens- und Bewegungsverhalten für immer umstellen kann. Es geht nicht nur um die Ernährungsumstellung alleine, sondern auch um die Optimierung der Lebensweise. Beides zusammen trägt zu einem gesünderen Essverhalten, einer ausgewogeren Lebensweise, mehr (Alltags-)Bewegung und weniger Stress bei.

Für dauerhaften Gewichtsverlust gibt es kein Patentrezept. Ob Low Fat, Low Carb, Atkins oder Schlank im Schlaf – Gewichtsverlust basiert bei jeder Diät auf demselben Prinzip: Weniger Kalorien zu sich nehmen, als man verbraucht. Dieses Kaloriendefizit ist Grundvoraussetzung, um Gewicht zu verlieren. Daher können alle Diäten, die auf kalorienreduzierter Kost und/oder mehr Bewegung basieren, Erfolge vorweisen.

Bei der „Für immer Schlank“ – Strategie geht man einen Schritt weiter, indem man versucht, die erreichten Abnehmerfolge auch langfristig zu halten. Hier sind 10 Tipps, um dauerhaft Gewicht zu verlieren und dauerhaft schlank zu bleiben:

Nur wer langfristig denkt, bleibt auch dauerhaft schlank! Das heißt: Man sollte sich und seinem Körper die Zeit lassen, langsam, aber stetig Gewicht zu verlieren. Nur so hat die Haut eine Chance, sich langsam zurückzubilden. Der Vorteil bei der langfristigen Methode ist aus: Man muss keine radikalen Crash-Diäten machen, bei denen einseitige Ernährung und Hungern vorprogrammiert sind. Im Gegenteil: Eine langfristig ausgerichtete, gesunde und ausgewogene Ernährung bedeutet Vielfalt, Spaß am Essen und vor allem auch, dass man sich satt essen darf. Vor der Ernährungsumstellung sollte man sich darauf einstellen, dass die Änderungen im Idealfall ein Leben lang andauern und auf der Waage kleine, aber kontinuierliche Erfolge zu verzeichnen sein werden. Wer sich die Illusion nimmt, in zwei Wochen 10 Kilo abzunehmen, wird deutlich entspannter an die Sache rangehen und sich selbst den Druck nehmen.

Alleine die Getränke können ohne bewussten Genuss bereits bis zur Hälfte des täglichen Kalorienbedarfs einnehmen. Ein Latte Macchiato und Orangensaft zum Frühstück, ein eine Cola zum Mittagessen, ein Kakao Zwischendurch und Bier oder Wein am Abend – Schon schlagen alleine die Getränke mit bis zu 1.000 Kalorien zu buche und das, obwohl das Essen noch gar nicht mit eingerechnet ist! Wer abnehmen und Kalorien sparen möchte, sollte bei den Getränken anfangen. Im Idealfall greift man nur zu kalorienfreien Getränken, wie Wasser, ungesüßtem Tee und schwarzem Kaffee ohne Milch und Zucker.

Vor allem Wasser trägt maßgeblich zum Abnehmerfolg bei. Ein Glas vor dem Essen sättigt, Wasser hat keine Kalorien, regt den Stoffwechsel an und fördert das Wohlbefinden. 2-3 Liter über den Tag verteilt dürfen es da schon sein und zwar nicht erst, wenn der Durst kommt. Am besten gewöhnt man sich an, stets eine Flasche Wasser bei sich zu haben. So wird regelmäßiges Trinken zur gesunden Gewohnheit. Säfte, Milchmischgetränke, Kaffeespezialitäten und Limonaden hingegen enthalten viel Fett, Zucker und damit auch Kalorien und gefährden somit den Abnehmerfolg.

Das Gemüse gesund und gut zum Abnehmen ist, ist nicht neu. Und tatsächlich ist Gemüse die wohl perfekteste Ernährung wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren und dauerhaft schlank zu bleiben. Gemüse ist i.d.R. kalorienarm, reich an Vitaminen, Spurenelementen und Ballaststoffen und sättigt daher langanhaltend und gut. Egal, ob Blattsalate, Kohlgemüse, Paprika oder Tomaten – Sie allen haben im Vergleich zu ihrem Volumen wenige Kalorien, sodass man sich richtig satt essen kann, ohne den Abnehmerfolg zu gefährden. Dank der zahlreichen leckeren Gemüsesorten wird es nie langweilig auf dem Teller. Hier findet jeder sein Lieblingsgemüse! Vorsicht aber bei stärkehaltigen Gemüsesorten, wie Kartoffeln, gekochten Möhren, Mais Linsen, Erbsen, Kidneybohnen, dicken Bohnen usw. Sie enthalten einen höheren Stärkeanteil und damit auch mehr Kalorien. Trotz ihres hohen Gesundheitswertes sollte man hier seltener oder in Maßen zugreifen.

Eiweiß ist der Nährwert, der für den Gewichtsverlust am wichtigsten ist. Eiweiß versorgt den Körper nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, es sättigt vor allem gut und beugt einem Muskelabbau entgegen. Viele Diätwillige machen den großen Fehler und hungern während ihrer Diät. Fleisch, Fisch, Eier & Co. kommen nur selten auf den Teller. Doch wer während seiner Diät nur auf Gemüse und Wasser setzt, verliert wertvolle Muskelmasse, die den Grundumsatz verringert. Der Stoffwechsel wird verlangsamt und so nehmen wir später wieder schneller zu. Um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, ist es unerlässlich seinen Körper während der Abnehmphase (und auch danach) mit ausreichend Eiweiß zu versorgen. Ein weiterer Vorteil einer proteinreichen Ernährung: Sie bewirkt einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels, sodass die Fettverbrennung effektiv weiterlaufen kann. Wer zusätzlich Kalorien sparen möchte, wählt magere Eiweißlieferanten, wie Geflügel, Kochschinken, Eier (ohne Eigelb), Magerquark, Harzer Käse und fettarmen Hüttenkäse.

Im Gegensatz zu eiweißreichen Lebensmitteln bewirken kohlenhydratreiche Lebensmittel einen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dies hat zur Folge, dass unser Körper Insulin ausschüttet, welches jedoch für die Einlagerung und nicht für den Abbau von Fett zuständig ist. Die Folge: Die Fettverbrennung wird blockiert und der Körper in den Fetteinlagerungs-Modus versetzt. Für die Figur kann das natürlich fatale Folgen haben. Doch nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Je nach glykämischem Index (kurz: GLYX) haben Lebensmittel unterschiedliche Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, sodass mal mehr, mal weniger Insulin ausgeschüttet wird. Wer abnehmen möchte, sollte zu Lebensmitteln mit niedrigem GLYX greifen, wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Diese enthalten zwar auch Kohlenhydrate, verursachen aber keine starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels, die wiederum Heißhungerattacken verursachen können. Abends sollte man jedoch möglichst auf Kohlenhydrate verzichten, um die nächtliche Fettverbrennungsphase möglichst lang zu halten. Etwas Gemüse oder Salat, z.B. als Beilage zum Steak oder Fisch sind perfekt!

Industriell hergestellte Lebensmittel sind einer der größten Auslöser für Übergewicht. Sie sind nicht nur teuer, sondern auch reich an Fett, Zucker und chemischen Zusätzen. Die Zugabe von Geschmacksverstärkern sorgt zwar dafür, dass wir Fertigprodukte als lecker empfinden, allerdings sind diese oft viel zu süß oder viel zu salzig, sodass unser Geschmacksempfinden abstumpft. Mit der Zeit braucht man immer mehr von dem Zeug, um ein Gefühl der Sättigung oder Befriedigung beim Essen zu erreichen. Und mehr Fertigprodukte heißt im Umkehrschluss nur: Noch mehr Zucker, noch mehr Fett und noch mehr Kalorien. Oft ist es schwer, Fertigprodukte auf den ersten Blick zu erkennen, doch auch simple Lebensmittel, wie gewöhnlicher Senf und Tomatenketchup enthalten oftmals versteckte Zucker. Wer dieser Kalorienfalle entgehen will, sollte sich die Zeit nehmen und einen Blick in die Zutatenliste wagen. Je mehr Zutaten ein Lebensmittel enthält, umso ungesünder ist es. Wer Gewicht verlieren und dauerhaft schlank bleiben möchte, setzt besser auf natürliche, frische und unbehandelte Lebensmittel aus nur einer Zutat.

Sport ist Mord – Gerade sportlich Inaktive Menschen, die abnehmen möchten, sparen lieber am Essen, als zusätzlich Sport zu treiben. Zu groß ist der innere Schweinehund, zu mühselig die Anstrengung und zu plausibel die Ausreden. Dabei nimmt man durch unterstützende Bewegungseinheiten nicht nur schneller ab, man kann dann auch mehr essen, beugt Muskelabbau entgegen, regt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an und erhöht den Grundumsatz.

Kurz gesagt: Sport ist ein wichtiger Baustein, um dauerhaft schlank zu bleiben. Ohne regelmäßigen Sport und Alltagsaktivitäten geht es nicht. Auch wenn es anfangs Überwindung kostet, so lohnt es sich, Schritt für Schritt mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Selbst 20-30 Minuten pro Tag sind besser, als gar keine Bewegung. Auch kleine Veränderungen zeigen große Wirkung: Treppe statt Aufzug, Fahrrad statt Auto, Spaziergang statt Fernseher. Schnell verbrennt man mit diesen Veränderungen bis zu 500 Kalorien mehr am Tag. Schlanke Menschen sind nicht unbedingt Sportfreaks, sie sind einfach aktiver!

Wer neben der Alltagsbewegung noch 3-4 Einheiten Ausdauer- und Kraftsport integriert, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum Einen verbrennt Ausdauersport viele Kalorien und stärkt das Herz-/Kreislaufsystem. Zum anderen wird mit Kraftsport wertvolle Muskelmasse aufgebaut, die auch im Ruhezustand viele Kalorien verbraucht. Angst vor Muskelbergen braucht man (als Frau) nicht haben. Im Gegenteil: Anstrengendes Krafttraining definiert den Körper und gibt ihm eine schöne Form. Ein weiterer Vorteil von Sport und Bewegung: Beides baut Stress ab und verhindert, dass wir in alte Gewohnheiten, wie Fressattacken fallen.

Nur der langfristige Weg kann die dauerhafte Lösung für einen schlanken Körper sein. Dennoch gibt es immer mal wieder Termine und Ereignisse, zu denen man schnell ein paar Pfunde Gewicht verlieren möchte. Solange dies die Ausnahme bleibt, ist auch ein schnellerer Gewichtsverlust möglich. Allerdings sollte man einige Dinge beachten, um seine Gesundheit nicht zu gefährden. Hier einige Tipps, um schnell Gewicht zu verlieren (max. 2-3 Tage anwenden!):

  • Auf Kohlenhydrate verzichten (Süßigkeiten, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und auch Obst!)
  • ernährung bei hashimoto

    ernährung bei hashimoto

    Endlich mal einfach Erklärt, klasse! Vielen Dank :)

    hallo, ist hier jemand der auch auf die fragen eingeht? =) ich bin männlich und will eigentlich nur mein bauchumfang reduzieren bzw mein kfa senken, das klappt leider nicht so, muskelaufbau hat bis november 2015 hingegen ziemlich gut geklappt. In den letzten 4 wochen war ich im kaloriendefizit (500 kcal, hab alles getrackt) es hat sich aber nichts getan. Nun frage ich mich ob ich was falsch mache. Training: Ich absolviere 3x die woche ein ganzkörpertraining. 5-6 supersätze, sprich 10-12 übungen total, pro übung 3 sätze. kurze pausen dazwischen, relativ schwere gewichte, alle muskelgruppen werden mindestens 2x beansprucht und wie gesagt bin ich im 500 kcal defizit. Carbstechnisch bin ich unterschiedlich zwischen 145-220 gramm dabei. Sind das zuviel? Aber im defizit bin ich ja trotzdem. Würde mich über eine antworte freuen.

    vom Prinzip her bist du die Sache richtig angegangen:

    Du scheinst dich mit der Thematik des Kaloriendefizits auseinander gesetzt zu haben, ernährst dich mit einer moderaten Menge Kohlenhydrate und treibst viel Sport.

    Da der gewünschte Effekt noch nicht eingetreten zu sein scheint, machen wir uns einmal detaillierter auf die Suche nach der Ursache:

    1) Mit welcher Methode/welchem Rechner hast du deinen Kalorienumsatz bestimmen lassen?

    2) Hast du eine Unterscheidung zwischen Grund- und Gesamtumsatz getroffen?

    Wir freuen uns auf deine Antwort und bemühen uns gerne, dich bestmöglich zu unterstützen

    hallo admin und vielen dank für die antwort.

    1) Mit welcher Methode/welchem Rechner hast du deinen Kalorienumsatz bestimmen lassen? Mit der harris benedict formel hab ich mein grundumsatz berechnet, durch den pal faktor hab ich mein leistungsumsatz berechnet, beide werte addiert und mein gesamtumsatz erhalten. Ich hoffe das war so richtig?!

    2) Hast du eine Unterscheidung zwischen Grund- und Gesamtumsatz getroffen? Was meinst du damit? Ob sich die werte unterscheiden? Mein gesamtumsatz war diesbezüglich grösser ja.

    Noch einige punkte, ich ernähre mich zu 90% gesund und ausgewogen, esse kein bullshit, trinke nur stilles wasser und kein alk. rauche auch nicht. War schon immer so.

    soweit scheint von der Herangehensweise alles richtig zu sein. Wichtig ist, besonders den Gesamtumsatz realistisch einzuschätzen, da dies der Richtwert ist, an dem es sich zu orientieren gilt.

    Wie sind denn deine Körperdaten (Alter, Größe, Gewicht) und wie schätzt du dein Bewegungsprofil (sitzende Tätigkeit/körperliche Arbeit/etc.) im Alltag ein?

    32j, 173cm und 78kg sieht man mir aber absolut nicht an, nur mein bauchumfang passt da überhaupt nicht ins bild. Aktuell sitze ich relativ viel, bin aber mindestens jeden zweiten tag viel draussen und ungefähr 3-4km unterwegs. Mein faktor sollte also 1.5 sein. Oder liege ich da falsch?! =)

    probier einmal diesen Rechner hier aus und überprüfe, ob sich das Resultat mit deinem Rechenergebnis deckt: https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/energiebed.htm