Kohlenhydratarmes Gemüse wie Blattgemüse wird Deine Hauptkohlenhydratquelle sein, da es Dir ermöglicht, Deine Kohlenhydratzufuhr auf maximal 50 Gramm täglich zu beschränken. Der Körper wird nicht weiter Glukose als Energieressource benutzen, sondern stattdessen Fett verbrennen.

Hier ist eine kurze Liste mit niedrigglykämischen Lebensmitteln, die Du essen kannst: alle grünen Gemüsesorten (Kohl, Sellerie, Brokkoli, Zucchini, etc.), Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Auberginen, Rüben, Gurken, grüne Bohnen, Blumenkohl, Kraut, Spargel, Avocado, Pilze und Pak Choi.

Ein weiterer Vorteil von kohlenhydratarmem Gemüse in jeder Mahlzeit ist, dass sie sehr nahrhaft sind und hohe Mengen an Ballaststoffen aufweisen, was nach einer Reihe von Studien die Nahrungsaufnahme reduziert.

Merke: Vergiss nicht, dass dieser Artikel Dir zeigt, wie man schnellstmöglich Fett verliert. Das ist der Grund, weshalb die Kohlenhydrate, bis auf Gemüse, so niedrig gehalten werden.

Was ist, wenn das Dich alles zu sehr einschränkt?

Das ist nicht der einzig funktionierende Ansatz, aber er ist durch die Wissenschaft und viele erfolgreichen Einzelberichten gestützt.

Du persönlich könntest eventuell davon profitieren, die Kohlenhydrate etwas anzuheben und von der größeren Vielfalt profitieren, speziell wenn Dein nüchtern gemessener Glukosewert niedrig ist (unter 90 mg/dL) und Du insulinsensitiv bist (was bei übergewichtigen Menschen seltener der Fall sein wird).

Eine Ausnahme nicht nur auf Gemüse zurückzugreifen gibt es allerdings: Nach einem intensivem Training dürfen niedrigglykämische Kohlenhydrate verzehrt werden. Du könntest beispielsweise etwas Obst nach dem Training essen – Beeren und Kiwis haben weniger Kohlenhydrate und sind reich an Nährstoffen.

#5 – Iss gesunde Fette zu jeder Mahlzeit

Es ist aus folgenden Gründen extrem wichtig zu jeder Mahlzeit gesunde Fette zu essen:

Die meisten beginnen oft eine Low Carb Diät, aber essen nicht genügend Fette, fühlen sich schlecht und geben dann auf. Eventuell sind die Kalorien zu tief angesetzt oder das Verhältnis von Fetten, Protein und Kohlenhydraten stimmt nicht. Eine fettarme Ernährung wird nicht dabei helfen, den Körper auf die Verbrennung von Körperfett anstelle von Glukose zu trimmen und die Energieproduktion stagniert.

Die Erhöhung der Fettzufuhr und das Reduzieren von Kohlenhydraten ist eine bekannte Methode den Körper metabolisch flexibel zu machen, sodass er mehr Fett als Energie verbrennt. Das einfache Reduzieren von Kohlenhydraten bringt nichts.

Fett ist ein Geschmacksträger, liefert Konsistenz und Abwechslung zu Mahlzeiten, die ein bisschen eintönig sind.

Merke: Nimm Kokosöl, Palmöl oder andere gesättigte Fette wie Schmalz (Tierfett) für das Kochen bei hoher Hitze, da sie nicht oxidieren wie Olivenöl. Benutze Olivenöl bei niedriger Hitze oder einfach kalt.

Avocado, Nüsse und Oliven sind andere gute Fettquellen. Fischöl ist ein nützliches Supplement, um die essentiellen Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA abzudecken.

#6 – Versichere Dich, dass Du genügend Kalorien zu Dir nimmst

Sehr interessanter Beitrag. Trotzdem denke ich, dass L-Carnitin eine gewisse positive Wirkung hat. Meine Mutter trieb jeden Tag bis zu 3 Stunden Ausdauersport sowie Krafttraining, ernährte sich sehr gesund und trotzdem nahm sie nicht ab. Letztes Jahr startete sie eine 3 Phasen-Diät bei der sie L-Carnitin zu sich nahm. Das ganze war begleitet von einem Ernährungsberater. Tatsächlich nahm meine Mutter etliche Kilos ab, all ihre Blutwerte wanderten in den optimalen Bereich, sie verringerte ihren Körperfettanteil etc. Bei einem Gespräch mit dem Ernährungsberater fand sie heraus, dass sie beim Training Energie aus ihren Muskeln abbaute (oder so ähnlich), und darum weder abnahm noch Muskeln zulegte. Mit dem L-Carnitin wurde die Energie danach aus dem Fett gewonnen. Denke L-Carnitin sollte keiner zu sich nehmen, der nicht Sport (oft und intensiv) treibt! Falls man sich aber so viel bewegt kann es sehr hilfreich sein!

Genau diese Diätform habe ich gesucht! Habe mit 18 Jahren in ca. 4-6 Wochen knapp 15kg abgenommen (wog 100kg; runter auf 85kg) und dies auch ohne Probleme halten können. Jedoch habe ich leider auch ziemlich viel Muskelmasse verloren.Besonders im Bereich der Schultern,Rücken und am Bauch. Meine Arme und vorallem Beine sind massiv geblieben. Nunja und doch aufgrund persönlicher Probleme und Schicksaalshiebe bin ich nun mit 23 wieder bei extakt 100kg. Allerdings bin ich absolut gesund und trainiert! Bin damals zum absoluten Fahrradfahrer geworden und fahre heute ohne Probleme 180min und mehr am Stück. Leider habe ich damals wenig acht auf gute gesunde Ernährung gegeben, habe quasi Null gegessen und nur orangensaft getrunken um ein paar kohlenhydrate und vitamine zu bekommen. Und wenn mich das Hungergefühl mal zu stark gequält hat gab es Bananen. Die stopfen bekanntlich sehr und sättigen extrem. Verdauungsprobleme gab es auch keine. Werde mich nun an dieser Ernährung mal versuchen.

Ich würde L-Carnitin auch nicht während einer normalen Ernährungs- und Trainingsphase verwenden. Ich habe beim Marathon sehr gute Erfahrungen damit gemacht, weil der Körper scheinbar schneller/mehr Fette aufsplittet. Zum anderen setze ich es in Fastenzeiten ein, da auch hier der Körper angeregt wird, mehr Fett aufzuspalten. Dadurch hat man vor allem mehr abrufbare Energie und ein schnellerer Fettabbau ist die Folge. Während andere wie gelähmt beim Fasten in den Seilen hängen, jogge ich jeden Tag 5km mit gar nicht mal so übler Zeit. Also Fazit: Zu besonderen (Ausdauer-)Belastungen ja – als Regelzustand nein.

Es sollte einfach jeder Interessiert für sich selbst ausprobieren. Bis auf den oftmals eigenartigen Geschmack, verträgt man das L-Carnitin gut. 2 kg pro Woche bei etwas Sport und trotzdem guter und reichlicher Ernährung sind besser als jede Diät.

Super Beitrag! Habe vor 2 Wochen angefangen regelmäßig vor meinen Cardioeinheiten (3-4 mal die Woche) Carnitin-Tabletten zu mir zu nehmen. Da ich sehr viel Sport treibe und seit dem Zeitpunkt der ersten Einnahme auch strikte Diät halte, kann ich nicht unbedingt sagen, dass die Zufuhr von diesem Präparat tatsächlich bei mir die Fettverbrennzng beschleunigt. Ich habe auch starke Nebenwirkungen festgestellt. Mir ist nach dem Training grundsätzlich schlecht und ich bekomme meinen Puls während einer (ruhigen) Cardioeinheit nicht runter. Ich werde diese Kapseln nicht mehr nehmen und versuche es lieber weiterhin mit gesunder Ernährung und regelmäßigem Sport.

Ich hab mir mal aus Neugier ein Pöttchen mit (fürchterlich sauer schmeckenden) Kautabletten geholt. Laut Netzgemeindemeinung nimmt man eine Dosis (1-2 Tabletten) eine halbe Stunde vor dem Training und an trainingsfreien Tagen vor dem Schlafengehen.

Ich habe in drei Wochen drei Kilo abgelegt, bei gleichem Trainingspensum (2x pro Woche 90 Min. Handballtraining). Damit das nicht aussieht, als würde ich hier Schleichwerbung betreiben, nenne ich keine Produktnamen. Ich regeneriere schneller, Muskelkater hab ich gar keinen mehr und fühl mich ziemlich gut im Moment. Auch der Knorpelschaden im Sprunggelenk, der oft nach dem Training zu spüren war, sagt derzeit keinen Mucks.

Seit einem Jahr nehme ich L-Carnitin zu mir, habe nicht zu-jedoch such nicht abgenomme! Da ich Ende 50 bin und nun auchnoch Tabletten gegen Bluthochdruck einnehmen muss, zieht mich das ganze psychisch runter! Dass ich nun kein Gewicht mehr verliere- liegt das an der Einnahme der Blutdrucktabletten? L-Carnitin – das muss ich so sagen – hat mir bei der Gewichtsabnahme leider auch nicht geholfen.

Habe gestern das erste mal L-Carnitin 1000 genommen.Hatte Nachts Herzrasen und Angst.Auch heute morgen gehts mir nicht gut.Kann das von L-carnitin kommen?

Danke für den interessanten Beitrag. Für mich persönlich ist der Eindruck entstanden, dass L-C recht individuell Auswirkungen entfaltet. Vielleicht ist auch an dem Dranglaubenprinzip was dran. Für die, die es interessiert, nachfolgend meinen persönlichen Erfahrungsbericht, der nicht unbedingt die Wirkung von L-C belegen soll, aber es gab doch Veränderungen, die evtl. damit zusammenhängen könnten.

Ich hatte die letzten 17 Jahre stetig zugenommen (evtl. durch dauerhafte psychische Belastung und damit auch einhergehender ungesunder Ernährung) und dem war auch nicht durch diverse (kurze) Ernährungsumstellungen und gemäßigten Sport beizukommen. Ob schwimmen, Gymnastik, radfahren, laufen, reiten, 2 Jahre Fitnesscenterbesuche – ich nahm einfach nur noch zu. Antriebslos, lustlos und frustig. Von ehemals 49 Kilo bei 162 cm kam ich dann letztes Frühjahr mit 96 Kilo daher. Im Fitnesscenter war ich über C-L gestolpert und habe es Jahre später mal (in Flüssigform) vor dem Reiten probiert, nachdem es mir wieder eingefallen war.

Im Körper machte sich nach der Einnahme ein spontanes Wärmegefühl breit und mein Gesicht war anscheinend stärker durchblutet, weil ich einen leuchtent roten Kopf bekam. Ich stellte später auch erstaunt fest, dass der Muskelkater nach dem Reiten ausblieb und ich schneller wieder erholt war. Auch habe ich bei der Anstrengung wesentlich stärker als sonst geschwitzt. Aber diese Wärmeentwicklung, der hochrote Kopf und das Schwitzen waren mir nicht ganz geheuer und ich ließ es dann erst mal wieder sein.

Letzten Frühsommer startete ich einen nochmaligen Versuch mit L-C in Tablettenform und ich fing wieder mit walken und schwimmen an.

Die spontane Wärmeentwicklung im Körper nahm ich diesmal nicht war, das starke Schwitzen trat aber wieder auf. Ich erholte mich schnell nach körperlicher Aktivität, war dadurch aktiver und motivierter und ich hab zum ersten mal erfahren, dass es das mit diesem Adrenalinstoß tatsächlich gibt – das pure Glücksgefühl, einfach Wahnsinn. Außerdem spürte ich als Begleiterscheinung eine gewisse Unruhe, sprich Hummeln im Hintern, die mich immer wieder nach draußen auf die Strecke scheuchten. Ich war hungrig auf Bewegung geworden. Der Hunger war so stark, dass das Walken nach einem halben Jahr nicht mehr reichte und ich in ganz kleinen Einheiten immer wieder in Trab überging. Ich hatte – vor allen Dingen durch die regelmäßige Bewegung, nicht durch das L-C als Wundermittel allein – in extrem kurzer Zeit, was nicht beabsichtigt war, 20 KG abgenommen. Vielleicht hatte L-C nur den nötigen Schubser gegeben, den ich zur regelmäßigen Bewegung gebraucht habe und diese unterstützt. Seit Anfang diesen Jahres hatte ich aufgrund eines emotionalen Erdbebens (Trennung) alle Aktivitäten erst mal eingestellt. Mein Gewicht habe ich gehalten ohne mich kasteien zu müssen.

Nachdem sich meine Situation wieder normalisiert, will ich demnächst den zweiten Versuch starten. Wenn es von Interesse ist, werde ich gerne berichten (wird dann aber nicht wieder ein Roman – versprochen ;o))

hashimoto oder unterfunktion

entschlacken mit reisen

"Ich habe mich damals an der Bandscheibe verletzt, weil ich mit Leuten trainiert habe, die keine Ahnung hatten und besonders hohe Gewichte genommen haben." Die Folge waren Bewegungsschmerzen im Alltag, eine Trainingspause, Frust.

Krafttraining lieg im trend und das ist durchaus positiv - wenn man es richtig macht. Zu früh mit zu viel Gewicht zu trainieren, birgt das größte Verletzungsrisiko, warnt Heinz Kleinöder von der Deutschen Sporthochschule in Köln.

"Das schwächste Glied entscheidet, mit welcher Intensität ich trainieren kann." Und es gibt im Zweifelsfall nach: Der Muskel wird gezerrt, die Schulter verrenkt, das Skelett geschädigt.

Die richtige Dosierung der Belastung sei einer der drei wichtigsten Faktoren für gesundes Krafttraining, ergänzt der Sportmediziner und Buchautor Jan Pauls. Er rät zu Gewichten, mit denen 10 bis 20 Wiederholungen pro Serie möglich sind, das entspricht etwa 70 Prozent der maximalen Kraft.

"Wenn ich die Bewegungsausführung beherrsche, kommt es auch nicht zu einer Überbelastung." Denn zu wenig Gewicht bei zu vielen Wiederholungen pro Übung sollte es auch nicht sein.

"Sehr viele der positiven gesundheitlichen Wirkungen, die wir aus Studien kennen, wurden bei einem intensiven Muskelaufbautraining erzielt", betont Pauls. Die Studien sagten nichts darüber aus, ob 30 bis 40 Wiederholungen bei weniger Gewicht ähnliche positive Effekte hätten. Man verbessere damit zwar die Stoffwechselleistung der Muskulatur und spreche die roten Muskelfasern an.

Erst eine höhere Intensität wirke aber auf den Muskelaufbau und die weißen Fasern. Beides ist wichtig. "Weiße Muskelfasern brauchen wir zum Beispiel für schnelle Bewegungen, also zur Verletzungsprävention."

Nicht nur die Belastung muss stimmen, auch die Auswahl der Übungen - der zweite entscheidende Faktor beim Krafttraining. "Am wichtigsten sind Rücken und Rumpf", sagt der Sportorthopäde Prof. Andreas B. Imhoff von der Technischen Universität in München.

Ihr Training fördere die Gesamtstabilität des Körpers: "Wenn Sie die haben, stehen Sie aufrecht und entlasten alle Gelenke. Wenn Sie sich nach vorne hängen lassen, weil Sie einen krummen Rücken haben, lassen Sie auch die Arme hängen, Becken und Schultern sind schief."

Grundsätzlich sollten alle großen Muskelgruppen des Körpers trainiert werden. Dabei gilt es, ein Grundprinzip zu beachten: Immer ausgeglichen den Agonisten und Antagonisten strapazieren, Beuger und Strecker, zum Beispiel Bizeps und Trizeps. Erst dann hielten die Muskeln ein Gelenk von beiden Seiten im Gleichgewicht, erklärt Imhoff. "Einseitige Belastung führt zu Verschleiß."

Isolierte Übungen für einen Muskel seien sinnlos: "Bankdrücken stärkt zwar den Brustmuskel. Der sieht im Spiegel schön aus, hat aber allein überhaupt keine Funktion." Richtiges Krafttraining bedeutet also immer ein Wechselspiel: "Ein schwacher Rücken hat zum Beispiel auch immer schwache Bauchmuskeln zur Folge."

Für den Anfänger empfiehlt Kleinöder ein Krafttraining an Geräten, damit mache man weniger Fehler. Wer kontrollierte und koordinierte

Bewegungsabläufe beherrscht, kann sich an anspruchsvolle Übungen etwa mit dem eigenen Körpergewicht oder Lang- und Kurzhanteln herantrauen. Der Vorteil: Eine bessere Koordination fördert wiederum die Körperstabilität, wie Imhoff erklärt.

Der dritte wesentliche Faktor ist die richtige Dosierung des Trainings selbst. Jan Pauls rät für zu zwei bis drei Serien pro Übung und zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche, um einen positiven Effekt auf die Gesundheit zu erzielen.

"Wenn ich den nächsten Trainingsreiz dauerhaft immer wieder zu früh setze, schwäche ich das Immunsystem", erklärt Kleinöder. "Dann sagt der Körper irgendwann: Es geht nicht mehr." Deshalb sollte nach einem intensiven Training mindestens ein Tag Pause auf dem Programm stehen.

Wer diese Regeln beherzigt, wird langfristig viel von seinem Krafttraining haben. "Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes, und Adipositas werden positiv beeinflusst", bestätigt Kleinöder. Auch Imhoff schätzt die präventive Wirkung einer stabilen Muskulatur: "Ich verhindere Verletzungen durch Fehlbelastungen am Meniskus, an den Bändern, an den Bandscheiben."

Arthrose sei heute Volkskrankheit. "Würde jeder Bürger früh mit gesundem Krafttraining anfangen, wäre das eine maßgebliche Vorsorge, um das zu verhindern."