Der Blutzuckerspiegel bleibt erhöht, da die Zellen nur unzureichend Glucose aufnehmen.

Der Typ-2-Diabetiker leidet also nicht unter einem Insulinmangel. Zwar kann sich im Laufe der Erkrankung die Bauchspeicheldrüse erschöpfen und tatsächlich ihren Dienst einstellen, doch geschieht das beim Typ-2-Diabetiker erst im Endstadium und in den meisten Fällen auch nur dann, wenn der Patient sich nicht mit einer gesünderen Ernährungs- und Lebensweise anfreunden konnte.

Beim Typ-2-Diabetes wird folglich vorerst (so lange die Bauchspeicheldrüse noch arbeitet) kein Insulin verabreicht. Typ-2-Diabetiker erhalten von ihrem schulmedizinischen Therapeuten stattdessen so genannte Antidiabetika.

Dabei handelt es sich um Medikamente, die beispielsweise die Glucosefreisetzung aus der Leber hemmen oder die Glucoseaufnahme aus dem Darm blockieren. Andere Antidiabetika sollen die Wirkung des körpereigenen Insulins verstärken. Auf diese Weise soll der Erhöhung des Blutzuckerspiegels mit aller Gewalt Einhalt geboten werden. Oft wurden auch solche Medikamente verabreicht, welche die Bauchspeicheldrüse zu einer noch höheren Insulinproduktion anspornten, doch stellte man mittlerweile fest, dass diese Medikamente zu einer noch schnelleren Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse führen und folglich damit enden, dass der Patient Insulin spritzen muss.

Während sich Typ-1-Diabetes relativ schnell und deutlich bemerkbar macht (grosser Durst, häufiger Harndrang, Müdigkeit etc.), verläuft ein beginnender Typ-2-Diabetes oft unauffällig, da die Bauchspeicheldrüse anfangs einer wachsenden Insulinresistenz noch mit einer erhöhten Insulinproduktion begegnen kann.

Zwar kann es dennoch zu einem steigenden Blutzuckerspiegel kommen, doch merken die meisten Betroffenen in diesem frühen Stadium nichts von ihrem beginnenden Typ-2-Diabetes.

Erst wenn die Bauchspeicheldrüse nach meist jahrelanger übermässiger Insulinproduktion ermüdet und nicht mehr genügend Insulin an das Blut abgeben kann, steigt der Blutzuckerspiegel auch für den Betroffenen spürbar an, was sich in Müdigkeit und Leistungsabfall zeigen kann.

Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel führt langfristig zu unterschiedlichen Schäden im Körper. Die ersten Leidtragenden sind die kleinen und grossen Blutgefässe. Ihre Wände werden durch den chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel verdickt und verlieren ihre Elastizität.

Auch kann es zu Gewebewucherungen innerhalb der Blutgefässe kommen, was deren Durchlässigkeit nicht gerade verbessert. Gleichzeitig beeinflusst ein hoher Blutzuckerspiegel die Blutplättchen (Thrombozyten). Das Ergebnis ist eine erhöhte Gerinnungsneigung, also ein dickflüssigeres Blut.

Leider ist die Kombination aus verdickten Blutgefässwänden und dickflüssigem Blut alles andere als harmlos. In den grossen Blutgefässen kommt es daher bei Diabetikern deutlich schneller zu einer Arteriosklerose als bei Nicht-Diabetikern.

Mögliche Folgen dieser Blutgefässveränderungen sind:

  • Augenprobleme (grüner oder grauer Star, Gefahr des Erblindens durch Schädigung der Netzhautgefässe)
  • Nervenprobleme (z. B. diabetische Polyneuropathie: Schädigung der Blutgefässe, welche die Nerven versorgen, was sich in Wadenkrämpfen, Nervenschmerzen bis hin zu Lähmungen entwickeln kann)
  • Durchblutungsstörungen, die sich im so genannten diabetischen Fuss äussern können. Beim diabetischen Fuss sind die kleinen Gefässe im Fuss im Bereich der Zehen oder der Ferse so geschädigt, dass an diesen Stellen Gewebe absterben kann.
  • Der Typ-2-Diabetiker gilt sogar ganz offiziell als eine Erkrankung, die sich aufgrund einer ungesunden Ernährungs- und Lebensweise entwickeln kann. Folglich empfehlen inzwischen auch schulmedizinische Therapeuten ihren Patienten zu drei grundlegenden Änderungen ihres Lebensstils:

    Weniger Zucker und Kohlenhydrate essen, Körpergewicht reduzieren und regelmässige Bewegung. Im Detail sind die möglichen Ursachen des Typ-2-Diabetes die folgenden:

    Wenn du das Frühstück auslässt, denkt dein Körper, dass er verhungert (tut er ja auch seit gestern Abend!). Als Reaktion darauf fährt er den Energieverbrauch herunter, dein Stoffwechsel wird langsamer und deine Insulin-Reaktion wird stärker, so der klinische Psychologe Dr. Joseph Luciani, Autor des Buches „Thin from within“. Wenn du dann etwas isst, schießt dein Blutzuckerspiegel in die Höhe und du hast bald wieder Hunger. In der Zwischenzeit hast du besonders viel Appetit und schlingst Essen in dich hinein, ohne drüber nachzudenken. Nicht so gut, wenn du dir angewöhnen willst, gesündere Entscheidungen zu treffen…

    Also auch wenn du so früh am Morgen nichts runter kriegst, empfiehlt Ernährungsberaterin Holley Grainger wenigstens ein bisschen Protein und Ballaststoffe zu sich zu nehmen, wie zum Beispiel Overnight Oats, einen Joghurt, Avocado Toast mit Rührei, einen grünen Smoothie oder wenigstens das, was vom Abendessen übrig geblieben ist.

    Studien belegen, dass Menschen, die ihre schwerste Mahlzeit erst spät am Tag zu sich nehmen, schwieriger abnehmen, als Menschen, die das bereits früher am Tag tun. Das liegt daran, dass unser Körper zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich gut verdaut – und in der Nacht besonders langsam, sagt Luciani.

    So füllst du deinen Nährstoffhaushalt auf und die Kohlenhydrate halten dich satt. Statt dich von strikten Regeln ärgern zu lassen, fühlst du dich erfüllt und bist fit.

    Natürlich sind Wasser und ungesüßter Tee nicht dasselbe wie eine Cola oder ein Frapuccino, aber flüssigen Zucker aus deinem Ernährungsplan zu streichen, ist der einzige Weg deine Kalorienaufnahme ohne große Veränderungen drastisch zu reduzieren.

    Keiner hat behauptet, dass du auf ein Dessert verzichten musst, wenn du dich gesünder ernähren willst. Aber du wirst schneller satt und bleibst es auch länger, wenn du dich auf ballaststoffreiche Früchte konzentrierst.

    Grainger schlägt zum Beispiel gefrorene Trauben oder Banana Nice Cream vor statt klassische Dessersts mit viel Fett und zusätzlichem Zucker. Du kannst auch einfach einen Apfel mit Zimt in die Mikrowelle tun, damit er weniger wie ein gesunder Kompromiss schmeckt und ein bisschen mehr wie Kuchen.

    Statt Chips, die Wassereinlagerungen fördern, könntest du zum Beispiel Möhren oder Gurken mit Hummus oder Guacamole essen. Die machen dich satter und du bist weniger aufgebläht.

    Bleib bei Wasser, frischen Früchten und Gemüse, ungesalzenen Nüssen, fettarmen Fleisch und du fühlst dich fitter und hast keinen Blähbauch mehr, verspricht Grainger.

    Es braucht seine Zeit, bis das Essen in deinem Magen deinem Gehirn sagt, dass du nicht mehr hungrig bist“, erklärt Luciani. Um deinem Gehirn dabei zu helfen, das zu registrieren, stelle dir am besten einen Wecker von 15 Minuten bevor du den ersten Bissen nimmst und konzentriere dich voll auf das Essen und nicht auf deinen Instagram-Feed oder den Fernseher. Wenn du überlegst, dir einen Nachschlag zu holen, dann warte erst das Klingeln des Weckers ab und frage dich dann noch mal, ob du wirklich noch Hunger hast.

    Wenn du in Intervallen besonders intensive Übungen (wie Burpees, Squatsprünge oder kurze Sprints) machst mit kurzen Erholungspausen, verbrennst du während und nach den Übungen effektiver Körperfett, erklärt Personal Trainer Adam Rosante. Du könntest deinen Spaziergang zu einem kurzen Lauf machen oder zu Hause ein schnelles HIIT Workout machen.

    Allein dein eigenes Körpergewicht zu nutzen, kann ein super Workout sein, aber Krafttraining mit Gewichten hilft dir, Muskeln aufzubauen, für die dein Körper Kalorien verbrennen muss, um sie zu erhalten. Also auch, wenn du im Büro sitzt! Gewichte stemmen wird dich auch nicht aussehen lassen wie ein Bodybuilder, verspricht Rosante.

    Ein paar unglückliche Fun Facts: Durch ein Set Sit ups bekommst du kein Sixpack und ein Set Squats lässt deinen Hintern nicht aussehen, wie den von Beyoncé. Der einzige Weg, wirklich Veränderung zu sehen ist, sich ein Fitnessprogramm auszusuchen, sich konsequent daran zu halten und es regelmäßig durchzuziehen.

    Die beste Zeit des Tages für ein Workout ist die Zeit, wenn du dir sicher bist, dass du es wirklich machen wirst“, sagt Rosante. Wenn du also weißt, dass du nach der Arbeit zu erschöpft sein wirst, um noch zum Sport zu gehen, solltest du es nicht unbedingt zu dieser Zeit einplanen. Hast du herausgefunden, wann die optimale Zeit für dich ist, solltest du dir diese Termine im Kalender blocken, damit du dich auch wirklich dran hältst!

    Statt dich mit deinen Freunden zum Essen zu verabreden, könntet ihr ja auch mal einen Spaziergang machen. Statt Netflix und Couch könntest du mit deinem Freund auch ein Partner-Workout machen.

    beste ernaehrung zum abnehmender

    ganz schnell viel abnehmen bilder

    die Frage, wie lange du deine Definitionsphase planen solltest, kannst schlussendlich nur du selbst beantworten.

    Definiere dir ein Ziel, z.B. ein bestimmtes Gewicht auf der Waage, oder gehe einfach nach deinem Spiegelbild/Fotos.

    Überlege dir in Ruhe, was dir persönlich am wichtigsten ist, und dann plane & kontrolliere deine Diät entsprechend.

    In erster Linie sollst DU dich mit dem Ergebnis wohlfühlen!

    bin ganz neu hier und habe noch nicht so den dreh raus, wie viel ich essen soll und genau was.

    Ich bin zwar schlank aber möchte gerne meinen Bauch und meine Love Handles loswerden. Und ein paar Muskeln aufbauen.

    Ich bin 1,68m groß und wiege 58,5 Kilo. Und gehe seit 2 Wochen, 3 mal zum Sport (1 1/2-2Std). Ansonsten Arbeite ich im sitzen(im Büro).

    Ein paar Tipps für eine Frau wäre echt super.

    schön zu sehen, dass du einen Zugang zum Sport gefunden hast!

    Vorneweg: In einer gut geplanten Diät oder Definitionsphase muss niemand großartig hungern, keine Sorge! Damit das Ganze erfolgreich abläuft und du deine Ziele möglichst zufrieden erreichst, orientierst du dich am besten an folgendem Ablauf:

    1) Die Definition deines täglichen Gesamtumsatzes an Kalorien: Nutze einen Kalorienrechner (z.B. diesen hier: https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/energiebed.htm ) für die Berechnung deines täglichen Kalorienbedarf. Der “Gesamtumsatz” ist hier die entscheidende Kennzahl. Von diesem Wert ziehst du eine bestimmte Menge an kcal, z.B. 300-500kcal ab, auf die du in deiner täglichen Ernährung verzichtest – dies ist dein “Defizit”.

    2) Die Umsetzung eines passenden Diätkonzeptes: Eine eiweißreiche und kohlenhydratreduzierte Ernährung hilft häufig, das Sättigungsgefühl selbst in einer Diät weitgehend gut kontrollieren zu können. In unserem Artikel über kohlenhydratarmes Essen erfährst du alles, was du diesbezüglich beachten musst und kannst dir etwas Inspiration durch unseren Beispiel-Ernährungsplan holen: http://german-aesthetics.com/kohlenhydratarmes-essen-langfristig-empfehlenswert/5697

    3) Durchhalten!: Bei einer Diät rechnet man nicht in Tagen und Wochen, sondern eher in Monaten. Reduziere die Kalorienmenge nicht zu sehr, um dich nicht schlapp zu fühlen oder mit häufigem Hungergefühl konfrontiert zu sein. Auch hilft dir regelmäßiger Sport, deine Muskulatur zu erhalten, damit sich deine Körperkomposition langfristig verbessert!

    Wir hoffen, deine Fragen beantwortet haben zu können :)

    Sollten noch weitere Unklarheiten bestehen, stehen wir dir gerne jederzeit zur Verfügung!

    Die Antwort bringt mir auf jeden Fall was. Ich werde mir dann noch die Links dazu genau durch lesen.

    Ich melde mich nochmal wenn ich weitere Fragen habe oder wenn ich einen Unterschied merke :)

    ich befinde mich gerade in einer Definitionsphase, das heißt ich will Fett verbrennen und nach Möglichkeit Muskel aufbauen bzw. mind. erhalten. Ich war mir unsicher wegen meiner Enährung denn ich mache das immer rein nach Gefühl und nicht mit dem Rechner, also Kalorien usw..

    Ich habe mal meinen Kalorienbedarf errechnet (mache viel Sport) und auch das was ich in den letzten Wochen jeden Tag an Kalorien so zu mir nehme…und jetzt bin ich baff.

    Denn ich habe also sichtbar Muskeln aufbauen können, wohl auch (leider weniger sichtbar) etwas Fett abtrainieren können (denn mein Gewicht stagniert mit leichten Schwankungen. Habe genug Energie 5x in der Woche 50 min zu Laufen und 60 min Kraftraining zu machen UND DAS...jetzt kommts, mit einem Kaloriendefizit von sage und schreibe 2300. – Wie ist das möglich.

    Eigentlich müsste ich Tod oder Spindeldürr sein, oder? Aber mir gehts eigentlich ganz gut. Mein Problem ist aber, das ich meine, keinen Abspeck-Effekt zu sehen(ausser ein bisschen), oder bin ich nach ca. 4Wochen zu ungeduldig? Sollte ich mehr Kohlenhydrate in Form von Obst zu mir nehmen wegen der Regeneration?